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Die Herkunft der Burggrafen von Nürnberg, der Ahnherren des deutschen Kaiserhauses
Entstehung
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bezeichnet — eine einfache, auch anderwärts vorkommendeCourtoisie der erkenntlichen Mönche. Rapotos Gedächtniss-tag wurde am 21. Mai, Konrads am 30. Juni, Mechtildis am9. Januar, Sophias am 13. April gefeiert.

Diese Sophia, Gemahlin des Grafen Konrad jun. vonAbenberg, war eine Tochter des Grafen Konrad von Retzund brachte ihrem Gemahl die österreichischen Güter in dieEhe, die wir später im Besitz der Nürnberger Burggrafenerblicken. Konräd jun. aber war jener Nürnberger Burg-graf, dem wir in Urkunden von 1163—1190 begegnen. DieZollernschen Historiker behaupten, Sophia von Retz wäredie Gemahlin Burggraf Friedrichs I. von Zollern gewesen,können sich aber für diese Annahme lediglich auf die ver-dächtige Urkunde von 1204 berufen, und auch bei diesernur auf die zwei jedenfalls von einem späteren Abschreiberinterpolirten Worte ,comitis Friedend'. Alle übrigen An-gaben der Urkunden passen weit besser für unsere An-nahme, namentlich die Stelle, dass Sophia ,lange' (longe)nach dem Tode ihres Gemahls die bewusste Schenkung anKloster Zwettl gemacht habe. Nach Schmie! lägen zwischendem Tode von Sophiens Gemahl und der Ausstellung derUrkunde höchstens vier Jahre — eine doch sehr kurz be-messene Frist für den urkundlichen Ausdruck ,longe'. Istdagegen Sophia die Gemahlin Konrads von Abenberg ge-wesen, so liegt zwischen dem Tode desselben und demJahre 1204 ein Zeitraum von ohngefähr 14 Jahren.

Schmid weiss auch nicht anzugeben, welchem Hausejene in den Heilsbronner Todtenbüchern als Gemahlin Kon-rads jun. genannte ,Sophia comitissa de Abenberg' angehörthat, während wir sie, im Einklang mit verschiedenen andernNachrichten, als Sophia von Retz einzureihen vermögen.

Die angeführte Urkunde von 1204, welche die Zollern-schen Historiker als eine Hauptstütze ihres genealogischen

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