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mit seinen vier Geschwistern Heilsbronn an Bischof Ottovon Bamberg verkauft. Aber auch dieser würde nachSchmid's Annahme mit dem Sohne Rapotos nur in einemso entfernten Verwandtschaftsverhältniss gestanden haben,dass die Bezeichnung senior und junior hiebei keine An-wendung hätte finden können.
Zu der Schmid'schen Stammtafel der Grafen von Aben-berg treten also nach obigen Ausführungen als weitereGlieder dieses Geschlechts hinzu:
Kraft, Bruder des älteren Wolfram.
Bischof Otto, sein Vater Otto, sein Bruder Friedrich.
Wolfram II.
Rapoto II.
Wolfram, Gemahl Gerhildens und Vater des Domherrn
Adalbert.
Konrad, Adalbert und drei ungenannte Schwestern.
Konrad junior dürfte der Sohn jenes Konrad gewesensein, welcher mit seinen Geschwistern Heilsbronn an BischofOtto von Bamberg verkauft. Nach der Inschrift der Heils-bronner Wandgemälde war er mit einer Sophia vermählt.Die ersten drei Zeilen der Inschrift haben wir bereits obenmitgetbeilt; an sie schliessen sich noch zwei an:
His jungas comitem dominum Cunrat iun.,Mechtildim socia eoniungaturque Sophia.
Mechtildis ist die Gemahlin des Grafen Rapoto II.,nach allgemeiner Annahme eine Tochter des Grafen Dedovon Wettin; Sophia bezieht sich dann folgerichtig auf Kon-rad jun. Von Rapoto sind mannigfache Schenkungen anHeilsbronn urkundlich bezeugt 1 ), das Gleiche wird von Kon-rad gelten dürfen, wenn wir auch hierüber keine schriftlicheBestätigung haben. Beide Wohlthäter werden in denTodtenbüchern des Klosters uneigentlich als Stifter (fundator)
') Schmid S. 234. Anm. 4.