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Die Herkunft der Burggrafen von Nürnberg, der Ahnherren des deutschen Kaiserhauses
Entstehung
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Irrthümlich ist auch die Angabe Schmid's 1 ), dass dieBamberger Schirmvqgtei nebst dem grössten Theil derAbenbergischen Besitzungen von Wolfram auf seinen BruderOtto übergegangen, dass dieser mit Hedwig von Vohburg-Banzvermählt gewesen sei und seinen Besitz auf seinen SohnRapoto vererbt habe. Die Nachfolge Ottos ist desshalbausgeschlossen, weil — wie ja auch Schmid annimmtWolfram Kinder hinterlassen hat — nach Schmid soe-ar

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fünf, zwei Söhne und drei Töchter. Warum diese Kinderzu Gunsten ihres Oheims von der Erbschaft ihres Vatersausgeschlossen und lediglich mit dem Gute Heilsbronn ab-gefunden worden sein sollen, sagt uns Schmid nicht, und eswäre auch gar nicht zu sagen. Und dass nicht Otto, son-dern sein Bruder Wolfram II. mit der Erbtochter des GrafenHermann von Banz und seiner Gemahlin Alberada verhei-rathet gewesen ist, erzählt uns der Biograph des ErzbischofsKonrad ausdrücklich, wie auch, dass Otto kinderlos aus demEeben schied und Rapoto der Sohn Wolframs und nichtOtto's war.

Noch eine Angabe Schmid's muss berichtigt werden.Derselbe hält nämlich den auf dem angeführten Heils-bronner Wandgemälde hinter dem Grafen Rapoto stehenden,in den zu dem Bilde gehörigen Dedikationsversen als GrafKonrad junior bezeichneten Donator für den Sohn desGrafen Rapoto. Nun ist es aber damals durchgängig Sittegewesen — insbesondere die Heilsbronner Todtenbücher be-zeugen es — das Beiwort junior nur bei einem mit seinemVater gleichnamigen Sohn zur Anwendung zu bringen.Konrad junior setzt also nothwendig einen Konrad seniorvoraus, und dieser Name fehlt überhaupt in der von Schmidaufgestellten genealogischen Tabelle der Grafen von Aben-berg, ausgenommen jenen angeblichen Sohn Wolframs, der

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