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Die Herkunft der Burggrafen von Nürnberg, der Ahnherren des deutschen Kaiserhauses
Entstehung
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neuen geistlichen Stiftung gewährleistet werden. Es müssenalso jene fünf Geschwister mit dem Ehepaar Wolfram undGerhilde und deren Sohn, dem Bamberger Domherrn Adal-bert, als ein von der ersten Linie der Abenberger scharfzu trennender Familienzweig betrachtet werden.

Aber auch Bischof Otto von Bamberg, der Stifter vonKloster Heilsbronn, war zweifellos ein Abenberger. Er wirdals solcher deutlich in den Dedikationsversen zu dem dieGründung des Kloster darstellenden Wandgemälde in derKirche zu Heilsbronn bezeichnet. In denselben heisst esnämlich:

Hec domus Ottonem colit et comitem Rapodonem:

presul fundavit, comes hanc opibus cumulavit,

qui comes Abenberg fuit, hic presul quoque Bamberg.

Das bedeutet doch wohl, dass Graf Rapoto ein Grafvon Abenberg gewesen ist und der Bischof von Bamberggleichfalls (quoque), da Bamberg, sich nur auf presul be-ziehen kann; ein comes Bamb., auf Otto bezogen, würdeganz widersinnig sein. Aber auch abgesehen von obigemZeugniss dürfen wir schon aus der einzigen Thatsache derStiftung Heilsbronns durch Bischof Otto von Bamberg aufseine Zugehörigkeit zu der Abenberger Familie schliessen.Heilsbronn war nach allseitiger Annahme schon lange vorder Klostergrünclung Eigengut und Begräbnissstätte derAbenberger, und es ist gar nicht abzusehen, wie Otto, wenner, wie angenommen wird, aus einem schwäbischen Hauseentsprossen ist, dazu gekommen sein soll, in Heilsbronn,das nicht einmal zu seiner Diöcese gehörte, ein Kloster zustiften. Schon vorher (1124) schenkte er dem Michelsklosterzu Bamberg eine grössere Zahl Hufen zu Schlauersbach ! )in der Nähe von Heilsbronn, was wiederum auf seine Her-kunft aus jener Gegend schliessen lässt.

') Lang, Reg. boi. I. p. 123.