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Die Herkunft der Burggrafen von Nürnberg, der Ahnherren des deutschen Kaiserhauses
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an 1 ), dass dieser Wolfram und der Vater des Erzbisehofs Kon-rad ein und dieselbe Person sind, allein dies ist desshalb aus-geschlossen, weil uns der Biograph des Erzbischofs bloss zweiBrüder desselben nennt, die obengenannten Wolfram II. undOtto. Allerdings wird auch dieser Wolfram in der Urkundevon 1108 als Vogt der Bamberger Kirche bezeichnet: wirwerden daher annehmen müssen, dass derselbe entweder nebendem früher genannten Wolfram Bamberger Schirmvogt ge-wesen ist (vielleicht in Folge einer Gesammtbelehnung derFamilie), oder dieses Amt nach seinem älteren Namensvetterbekleidet hat. An eine Identität des Vaters oder Brudersdes Erzbischofs Konrad mit dem Vater des Domherrn Adal-bert ist angesichts der bestimmten Angaben der VitaCunradi jedenfalls nicht zu denken.

Ein anderer Graf Adalbert nebst einem Bruder Konradund drei ungenannten Schwestern wird sodann in derStiftungsurkunde des Klosters Heilsbronn 2 ) vom Jahre 1132genannt. Von diesen fünf Geschwistern erwarb nämlichBischof Otto der Heilige von Bamberg, der Stifter Heils-bronns, käuflich das zur Anlage des Klosters nöthige Grund-stück. Nun ist Schmid 2 ) auch hier der Meinung, dieserAdalbert sei der im Jahre 1108 als Bamberger Domherr Ge-nannte — aus mehr als einem Grunde eine ganz unhaltbare

Annahme.

Abgesehen von

der langen Zeitdauer zwischen

dem Auftreten des Bamberger und des Heilsbronner Adal-bert, ist es auch völlig ausgeschlossen, dass ein BambergerDomherr des Jahres 1108 24 Jahre später als Graf undGrundherr von Heilsbronn wieder auftaucht. Zudem ist inder Stiftungsurkunde von Erben der Brüder Adalbert undKonrad die Rede, denen bestimmte Rechte gegenüber der

') S. 32.

2 ) Hocker, Suppl. 59—- 64.

3 ) S. 33.