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Die Herkunft der Burggrafen von Nürnberg, der Ahnherren des deutschen Kaiserhauses
Entstehung
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gewesen sein , weil sie sonst nicht im Schottenkloster zuSt. Aegidien in Nürnberg, sondern in der uralten Begräbniss-stätte der Abenberger, zu Kloster Heilsbronn, beigesetztworden wäre. Burggraf Friedrichs I. Gemahlin hiess nachder Annahme der Zollernschen Historiker Sophia und war,wie fessteht, gleichfalls keine Abenberg. Diesem Friedrich I.lassen jene seine Söhne Konrad I. und Friedrich II. folgen:beide waren nach Schmid mit Gräfinnen von Habsburg ver-mählt. Welcher Burggraf soll also die Abenbergische Plrb-tochter geheirathet haben? Die Heirath müsste spätestensin der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts erfolgt sein, dabereits 1246 sich Burggraf Friedrich III. Graf von Abenbergnennt. Ist es daher nicht schon aus diesem Grunde wahr-scheinlicher, statt aus der Heirath mit einer AbenbergischenErbtochter die Bezeichnung der Nürnberger Burggrafen alsGrafen von Abenberg herzuleiten, die Sache umzukehrenund als Ursache der Betitelung der Nürnberger Burggrafenals Grafen von Zollern eine Heirath mit einer ZollernschenErbgräfin hinzustellen ?

Weit schwieriger als die Frage, ob die NürnbergerBurggrafen seit dem 13. Jahrhundert Grafen von Zollerngewesen sind oder nicht, ist die andere Frage zu beant-worten: welchem Geschlecht dieselben angehört haben, wennsie keine Zollern gewesen sind. Nach eingehendster Er-wägung und Berücksichtigung aller in Betracht kommendenVerhältnisse wollen wir gleich hier als das Resultat unsererUntersuchung aussprechen: die Nürnberger Burg-grafen, sowohl die des 12. als auch die der fol-genden Jahrhunderte sind die Nachkommen deralten Rangaugrafen gewesen, die uns seit dem12. Jahrhundert insbesondere in der Dynasten-familie der Grafen von Abenberg entgegen treten.