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Die Herkunft der Burggrafen von Nürnberg, der Ahnherren des deutschen Kaiserhauses
Entstehung
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Beispiele sind zu zahlreich, dass die Namen der Familien zujener Zeit noch sehr schwankten, als dass es aulfallen sollte,wenn der Gatte den Familiennamen der Frau führt; sehenwir doch Ahnliches zu gleicher Zeit in Würtemberg, woKonrad von Sigmaringen sich nach dem Schlosse seinerGattin den Beinamen Würtemberg zulegt.'

Das Gleiche ist nun auch bei den Nürnberger Burg-grafen des 13. Jahrhunderts der Fall gewesen.

Einer von ihnen, und zwar, wie wir sehen werden, derzwischen den Jahren 1192 bis 1200 vorkommende, in letz-terem Jahre oder bald nachher verstorbene Burggraf Fried-rich I. war mit einer Gräfin von Zollern, und zwar mit einerErbtochter dieses Flauses verheirathet, nahm in Folge dessenzu seinem burggräflichen Titel den eines Grafen von Zollernan und vererbte denselben auf seine Söhne. Es ist ganzderselbe Vorgang, nur in umgekehrtem Verhältniss, wie ihnsich die Zollernschen Historiker für die Erklärung der That-sache zurecht legen, dass sich die Nürnberger Burggrafenim 13. und 14. Jahrhundert wiederholt in Urkunden Grafenvon Abenberg nennen. Hier wird von ihnen einem derältesten Burggrafen eine Abenbergische Erbtochter als Ge-mahlin beigelegt, von der Besitz und Name auf den Gattenund die Söhne übergegangen sein sollen, ohne dass jedochhinsichtlich dieser Abenbergischen Erbtochter eine Uberein-stimmung bei den betreffenden Historikern herrschte. Nachden einen soll es der letzte Burggraf aus dem Hause Retz,nach anderen der zweite oder dritte Burggraf aus dem HauseZollern gewesen sein, welcher die Herrschaft Abenbergdurch Heirath an sich brachte. Aber eines wie das andereist blosse Vermuthung, und noch dazu eine recht wenigwahrscheinliche. Die Gemahlin des um das Jahr 1190 ver-storbenen Burggrafen Konrad, wenn sie wirklich, wie Schmidannimmt, Flildegard geheissen hat, kann keine Abenberg