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Resultat gelangt Seefried in seiner Schrift: ,die Grafenvon Abenberg' (1869). Es ist in hohem Grade bedauerlich,dass diese beiden Historiker, von denen namentlich demerstgenannten eine grosse Belesenheit und Kenntniss dereinschlägigen lokalen Verhältnisse nicht abgesprochen werdenkann, sich in ihrem Übereifer zur Heranziehung gefälschteroder doch sehr verdächtiger Quellen und dadurch zu dengewagtesten Schlüssen haben verleiten lassen; auch der inihren Schriften angeschlagene Ton ist ein wenig ange-messener, oft geradezu unwürdiger, woran einen Theil derSchuld jedoch Märcker trägt, der in seiner Widerlegungder ersten Haas'Selxen Schrift, betitelt: ,AbenbergischePhantasien' (1853), schon durch die Wahl dieses Titels zeigt,dass es ihm weniger um eine sachliche Widerlegung, alsum persönliche Witzeleien und Verunglimpfungen zu thunist. Im Uebrigen sind Haas und Seefried keineswegs dieeinzigen Gegner der Ableitung des preussischen Königs-hauses von den Grafen von Zollern, sie haben nur zuerstihrem Widerspruch einen bestimmten und eingehend moti-virten Ausdruck gegeben, indem sie zugleich eine andereAbleitung zu begründen versuchten: sonst haben vor undnach ihnen zahlreiche bairische und auch preussische Histo-riker die Herleitung des preussischen Königshauses von denschwäbischen Zollern mehr oder weniger bestimmt bestritten.Von bairischen Gelehrten nenne ich hier nur den BambergerArchivar Oesterreicher, der in seiner ,Kunde der Druck-schriften von alten Burgen' (1820) ^ und in den ,GeöffnetenArchiven Baierns' 2 ), hier namentlich unter Bezugnahme aufdes Plassenburger Archivars Spiess literarischen Nachlass,die Abenberger Abstammung der Burggrafen von Nürnberg
') Lief. 1. S. 34.
,J ) Jahrgang III (1823—24) H. 3. S. 258 ft'.
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