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Dies waren die letzten Thron nnd Beweise fürstlicher Huld! Bchan seit längeren s)atzrenhatten sich heftige Gichtleiden eingestellt, die er zu bekämpfen wußte, welchen aber später Brnstwasser-sncht sich hinzugesellte. Trotz seiner heftigen Schinerzen nnd schweren beiden zwang er sich, allenDienstverrichtnngen nachzukommen, bis die Gewalt der Krankheit ihn auf's Lager warf nnd schonnach zwei Tagen, am sS, Januar s77ö, schnell und ohne Kampf sein Lüde herbeiführte, Gr starbtief betrauert von der Stadt, in welcher er sst Jahre gelebt und gewirkt hatte, deren Bewohner ihnachteten und liebten und sich in kommenden schweren Zeiten seiner sichern und erfahrenen Leitunggern anvertraut hätten, Tr wurde in der Gruft der St, Triuitatis-KircheH beigesetzt, doch bezeichnetkein Stein oder Lpitaph die Stelle, wo er ruht. Das einzige Bild,**) welches von ihm eristirt, befindetsich im Sitzungszimmer der Akademie der Misseuschafteu zu Stockholm und ist ein Brustbild in Lebens-größe von I, Messel, s7t>ö zu Danzig gemalt, Ts zeigt einen Alan», der, in der harten Schule desLebens gebildet, ruhig, fest und pflichttreu uns entgegentritt, vielleicht nicht ohne Selbstgefühl,
Auf ihn hielt der schwedische Beichshistoriograph und Beichsheraldiker Andreas Schönbergam s(), November s77ö eine Gedächtnisrede, welche ich in deutscher Kcbersetzuug im Anhange folgenlasse. Die vorarbeiten Schönbergs scheinen Gralath, dem Verfasser des Threugedächtuisses, bekanntgewesen zu sein, vielleicht beziehen sich hierauf die Morte in der Tinleitung „Die Lebensumstände desseligen Herrn Barons sind dem Verfasser von vornehmer Hand mitgetheilt ec. ec," Beide Schriftenergänzen sich und weichen nnr unwesentlich von einander ab,
Meit entfernt, den Freiherrn von Tggers zu einem großen Manne machen zu wollen, zumaliu der Zeit, wo die Paladine eines Friedrich ll, alles Juteresse für sich in Anspruch nehmen und ihnender Feind nur dient, das eigene Talent noch höher strahlen zu lassen, so darf doch ihm eine außer-ordentlich vielseitige Bildung in militairischer, wie wissenschaftlicher Hinsicht nicht abgesprochen werden.Ts ist dies um so mehr zu bewundern, weil seine Zugend unter den Drangsalen und Tntbehrungender Gefangenschaft in einem barbarischen Laude verlief, seine Mannesjahre in eine waffenklirrendedabei politisch zerfahrene und unheilvolle Zeit fielen, Tggers sprach schwedisch, italienisch, deutsch,französisch, russisch und englisch fließend, verstand lateinisch und war in der Mathematik, seiner Berufs-wissenschaft, außerordentlich bewandert, Naturgemäß war das schwedische, als seine Muttersprache,ihm das geläufigste, doch gleicherweise auch das französische, schon durch die Masse, welcher er auge-hörte, von seinen schriftstellerischen Arbeiten nannte ich bereits das »sournal <lu sieZs cle LerZopzoom«;noch ist zu erwähnen das von ihm slchs ebenfalls in französischer Sprache neu herausgegebene nndvermehrte »victionnaire miluaire .Vubert's cle la Lanna^e'J welchem sich s757 „Das neue Kriegs-Zngeuieur-Artillerie-See- und Ritter-Lericou" anschloß.
Die vielen selbstgezeichneten Karten, theils in seinen Merken, theils in den Sammlungen desschwedischen Generalstabes, sein verständniß für die Numismatik, sowie die Aufnahme in die Akademieder Misseuschafteu beweisen die große Kenntniß in der Technik seiner Masse, wie die Vollkommenheitseiner allgemeinen Bildung,
Spitze des Sparrens ist mit einer blauen französischen Lilie belegt, jeder Fuß mit vier Hermelinen, regulär gestellt, be-streut, Auf dem Schilde ruht die schwedische Freihcrrnkrene zwischen zwei mit freihcrrlichcn Kranen gekrönten Helmen,Aus dem vclme rechts steht zwischen zwei goldenen Straußenfedern eine rothc mit Zinnen versehene Burg, aus welcherein schwarzer gekrönter Adler hervorwächst. Aus dem Veline links erhebt sich ein rechtsgewandtcr Löwe von Blau, derin seiner rechten vordern Pranke ein bloßes Schwert mit goldenein Gefäß nnd silberner Klinge trägt und in seinerlinken Klane einen goldenen Schlüssel hält, Schildhaltcr sind rechts ein gold. Löwe, links ein silb. Adler mir goldenenSchnabel und Klauen. Hinter dem Schilde erscheinen die schon oben beschriebenen Banner und am piedestal das Bandmit der Zuschrift," sMitgetheilt durch Herrn von Kliugspor nach einer Tonceptzcichnnng im Reichsarchiv, aus welcheKönig Friedrich I, selbst «ta-age^taet geschrieben.)
Die Mappen sind abgebildet in der vierteljahrsschrist des Herold, Jahrg. tX, Seite 200 ff.
H „Gran München". Siehe Danzig und seine Bauwerke von Johann Karl Schultz. Danzig, im Selbstverlagedes Autors, t3S5.
Die beigefügte Abbildung ist darnach angefertigt.