I. Die Eggers in Hamburg.
ein Bestreben, in dem verliegenden zweiten Bande unserer Geschichte möglichst vollständigeNachträge zum ersten zu liesern und sonnt in den beiden Bänden^) eine umfassende, nachZ ' alle» Nichlungen erschöpfende Darstellung der Schicksale unserer Familie zu bieten, veranlagtemich, zur Ergänzung dieses ersten Abschnittes in verschiedene Urkundcnwerke ksamburgs^)einzudringen, das „Stadterbebuch'' und die,, Kämmereirechnungen". Kleine Nachforschungen habenzwar die Existenz unserer Familie auch noch vor Iplian» Cggrrs (s28b) ergeben, doch ohne dieGeschlechts- und Stamm-Folge zu erweisen. Daneben habe ich die uns bekannten vorfahren manchmalverzeichnet gefunden, was ja nicht ohne Interesse, und außerdem sind mir noch eine Anzahl Eggersbegegnet, Zeitgenossen unserer Vorsahren, die wohl auch zun Geschlechte gehören, deren Zusammen-hang mit uns aber schwer nachweisbar. So bleibt immer die für uns wichtigste Grundlage unsererVorgeschichte in Lsamburg die Aufzeichnung des Oberalten hsans Eggers (h l«>vsj, fortgesetzt durchseinen Sohn ksenning und dessen Enkel Lsinrich (h sG)ö), welche hier im Druck wiedergegeben wird,da die alten vergilbten Papiere kaum noch lange Zeit dauern werden. Leider wurden die alten Notizenmir bei kserausgabe des ersten Bandes der Familiengeschichte zu spät anvertraut, wie das mit somanchen interessanten Nachrichten, die jetzt erst ihr Necht erhalten, geschah. Der OberpostmeisterWilhelm Eggers ich f88ö) besaß sie und sind sie fraglos in der Linie weitervererbt, welche als Letztevon den Dreien die Vaterstadt verließ. Daß diese Notizen so manche von nur gefundene Eggersnicht enthalten, scheint kein Beweis der geringen Anzahl der Familienmitglieder zu sein, sondern einfachin dem Umstände seinen Grund zu finden, daß die lsans, Lsenning und lhinrich in erster Linie ihrenächsten verwandten und direkten Vorfahren aufzeichneten und die Seitenzweige ausließen, zumalwenn diese nur einfache Bürger waren. Lsaben sie doch die bedeutenderen Männer überall namhaftgemacht.
Zch lasse die Aufzeichnungen aus dem Stadterbebuch und den Kämmereirechnnngen folgen, nachZahren geordnet, und bemerke, daß die Unmöglichkeit, eine Stammznsammengehörigkeit nachzuweisen,
So werden die »leisten llutglieder aller Generationen, deren Perionalien zu ergänzen waren, fich auch imverliegenden zweiten Lande noch einmal finden. Diejenigen, deren Ledensgeschichte im ersten Bande ihren Abschlugfand, find nur wiederholt in den Stammtafeln und den Verzeichnissen.
Siehe anch „Ein Blick auf kjamlmrg's Vergangenheit", von ttr. (>). Beneke, ^eparataddrnrk aus demWerke: „bsambnrg, historisch-topographische und bangeschichtliche lllittheilnngen." Uamlmrg Z863.