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Heinrich Peter war zweimal vermählt, zuerst seit dem 22, Juni 1796 mit Helene Wnlsf(ch 1813), welche Ehe sich trennte, dann seit 1801 mit Anna von Ellert (gcb. den 22. Jnli 1777,ch den 9. März 1341), welche ihm folgende Kinder gebar:!
1) Bcncdicte Johanne Eggcrsinc, geb. den 12. März 1803, starb 1852.
2) Magdalene Friederike Eginharde, gcb. den 1. Mai 1304, starb 1845.
3) Sophns Wilhelm Siegfried, gcb. den 1. November 1805.
4) Christiane Ulrike Dctlcvine Henriette, gcb. den 19. November 1807, starb 1849.
5) Babette Antvinette Wenzcllinc, gcb. den 16. Octobcr 1809, starb 1837.
Die vier Töchter starben unvermählt, und zwar die Jüngste, Wenzcllinc, noch beiLebzeiten der Mutter. .Die drei Andern lebten zu Kopenhagen von einer Pension bis zum Todeder Magdalene 1845 und Christiane 1849. Dann zog die Letzte, Eggcrsinc, zu ihrem Brudernach Arroc, wo sie starb und auch begraben wurde.
Christian Ulrich Detlev Freiherr^) von Eggcrs war am II. Mai 1758 zuItzehoe in Holstein geboren. Wenige Monate alt kam Christian5*) mit seinen Eltern nachGlückstadt, wo der Vater Präsident geworden war. Hier genoß er nebst seinen Brüdern von derfrühesten Jugend an eine sehr sorgfältige Erziehung und Privatunterricht. Schon als ein Knabevon fünf bis sechs Jahren zeichnete er sich durch seine Lcrnbcgierde und Lust zum Lesen besondersans, vielleicht eine Folge seiner physischen Constitution; denn er hatte sein fünftes Jahr erreicht,bevor er noch gehen konnte. Bis zu diesem Alter hatte eine ungewöhnliche Schwäche in denBeinen ihn so gelähmt, daß er nicht ohne fremde Hülfe von einer Stelle in der Stube zurandern gelangen konnte. Durch den Gebranch von Amcisenbädcrn erstarkte er jedoch nach undnach und gelangte später zu einer solchen Festigkeit in den Beine», daß er stets und selbst biszu seiner letzten Zeit wenigstens zehn Stunden täglich an-seinem Pulte stehend arbeitete.
Von dieser Krankheitspcriodc an ward er an das stille Leben bei seiner Mutter undan die Beschäftigung des Geistes, wozu sie ihn fleißig anhielt, gewöhnt und gewann dasselbe solieb, daß auch, als er älter geworden war, das stille Nachdenken über irgend eine Sache ihnviel mehr anzog als die rauschenden Spiele seiner Brüder, deren Zerstreuungen ihn nur aufkurze Zeit zu fesseln vermochten.
Der sorgfältige Privatunterricht, den er in dem väterlichen Hause durch geschickte Lehrergenoß, und die fast zu große Arbeitsamkeit, wozu er daselbst angehalten wurde, entsprachen völligseiner Neigung. Unter seinen Lehrern erinnerte er sich oft mit vieler Dankbarkeit des würdigenPastors Burchnrdi, dcö Conrcctors Krako an der lateinischen Schule zu Lüneburg, des RcctorsBorchert an der lateinischen Schule zu Itzehoe und des Kammcrrath Schlegel, isceretairs beidem Königlichen Commerz-Colleginm zu Kopenhagen.
Von diesen und mehreren andern würdigen Männern wurde er bis zu seinem 16. Jahrein den Vorbcrcitungsgründcn der Wissenschaften unterrichtet. Sein Fleiß entsprach ihrem rnhm-würdigen Eifer. Kein ihm aufgegebenes Pensum war ihm zu groß, er erübrigte doch immereinige Zeit zu seinen Licblingsstndicn, der Univcrsal-Gcschichte und der Mathematik.
--ch lieber die Herrn nnd Freiherrn von Eggers ans nnscrm Geschlechte finden sich in »von Ledeburprcuß. Adelslczicon" vom Jahre lKöö Bd. 1.192 und Bd. III.24Z, sowie in „Kneschke's allgemeinem deutschenAdelslcxicon" gänzlich unrichtige Angaben. Dagegen sind die Notizen in „von Ledebur s Archiv für deutscheAdelsgeschichte" Bd. II S. S1 (Nachträge zum Adelslexicon der preuß. Monarchie) correct.
«) An Bildern von ihn, existiren I) ein Kupferstich, gestochen 17SK von S. Halle zu Berlin, nach einerZeichnung Thorwaldsen's vom Jahre 17SS; 2) ein Pastellbild in Medaillonform im Besitze seines Enkels Heinrich.