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7) Johann Georg, geb. den 7. Juni 1712.
8) Friederike Luise, geb. den 16. August 1713.
9) Johanu Hiurich, geb. deu 5. Mai 1715.
16) Christiana Amalia, geb. den 36. Juli 1719.
11) Hinrich Friedrich, geb. den 31. Mai 1722.
12) Lndewig, geb. den 9. Angust 1724.^)
lieber Henning Reinhild, der also die Namen seiner beiden Großväter trug, sindkeinerlei Nachrichten bewahrt, ebenso wenig über das Schicksal der Friederike Luise und ChristiauaAmalia. Nachweisbare Nachkommen der Söhne leben in Dithmarschen nicht mehr, wenngleichder Name dort manchmal gefunden wird. Von den Kindern starben früh:
Friederike Amalia deu-2. Juni 1769.
Friedrich Karl den 12. März 1711.
Johann Hinrich den 23. August 1716.
Ludewig den 26. August 1724.
Die Lebensbeschreibung Christian Siegsricds, in Form eines Nachrufs von seinemNeffen Georg Wilhelm von EggcrS verfaßt, lasse ich dem Wortlaute nach folgen, wie sie gedrucktsich findet in F. W. Wolfraths „Charakteristik edler und merkwürdiger Menschen". Band II.Seite 167 bis 154:
Eine erquickende Freude ist es für den Beobachter und Freund der Menschheit, einenMann zu finden, der weder als Staatsmann noch als Gelehrter glänzte, und doch wegen seinervorzüglichen Talente, und wegen des trefflichen Gebrauchs, den er im Stillen davon machte,eben so sehr, als der merkwürdigste Staatsmann oder der berühmteste Gelehrte, verdiente, zurNachciferung für seine Zeitgenossen und für die Nachwelt geschildert zu werden. Ein solcher Manuwar der verstorbene Königlich dänische Confcrenzrath Eggcrs in Mcldorf. — Von der Geschichteseines Privatlebens sowohl als seiner Verwaltung der verschiedenen Acmter, die er bekleidete,fehlt cS mir theils zu sehr an ausführlichen Nächrichten, theils sind manche von diesen Begeben-heiten noch so neu, daß ich keine eigentliche Lebensbeschreibung desselben mitthcilen kann unddarf, so interessant diese auch in mancher Rücksicht sein möchte. Es ist mir nur möglich, seinenCharakter so zu zeichnen, als ich denselben ans seinen Handlungen und ans seinen Aenßernugenkenne, ohne meine Leser durch Anführung der historischen Belege in Stand setzen zu können, denWerth meiner Urtheile und Folgerungen zu benrtheilen. Sein Charakter kann eS ertragen, daßman denselben mit strenger Unparteilichkeit und offener Freimüthigkcit darstellet, und daher werdeich mir diese auch zur vornehmsten Pflicht machen. Die chronologischen Lebensumstände diesesManneS will ich, meiner Absicht gemäß, nur ganz kurz berühren.
Christian Siegfried Eggcrs ward geboren zu Mcldorf in Süder - Dithmarschen den14. Januar 1766. Sein Vater war Königlich dänischer Justizrath und Landschrciber in gedachterLandschaft. Er besuchte in seiner frühern Jugend keine öffentliche Schulen, sondern erhielt Haus-unterricht und bezog im Sommer 1726 die Universität zu Utrecht. Nachdem er daselbst einJahr stndirt, ging er im Herbst 1727 nach Kopenhagen, wo er besonders dem Minister Ludwigvon Hessen empfohlen war, und ward zu Anfang des Jahres 1729 als Volontair bei der deutscheuKanzlei angesetzt. 1736 ernannte ihn der König zum Kanzlei-Sccretair, und 1738 zum Kanzlei-Verwalter, welche Bedienung nachher eingegangen ist, so wie die Verfassung der Kanzlei sich
Em von der Mutter eigenhändig geschriebenes Verzeichnis der Kinder ist im Vcsih des Mojor-von Eggers zn Glnckstndt.