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und Schmutzhaufen ihnen behilflich werden konnten. Das Thor von der Landseite warmit Kanonen besetzt, demungeachtet hatten wir die ganze Geschichte in einigen Stundenmit geringem Verlust eingenommen. Unter den genommenen Kanonen waren auch zwei,die 1812 durch die Türken den Russen beim Sturm derselben Festung unter dem Be-fehl des Marquis Paulutzi erbeutet worden.
In den letzten Tagen des Juli ging es vorwärts. Es war ein sehr beschwerlicherMarsch über einen hohen Bergrücken, der „Zeburetschai" liiess und ohne Weg war, sodass wir den Durchhau durch einen dichten Wald erst machen mussten, was grosseHindernisse verursachte. Jede Kanone, jeder Wagen gab besondere Arbeit, weil grosseBäume an denselben befestigt, die Räder gehemmt und der Baumstamm mit Menschenbeschwert werden musste, um die Abhänge hinunter zu kommen. Auf diese Weise ginges Werste weit die steilen Berge nach Achalzig. Soldaten waren in kleinere Abtheilungenlängs dem neuen Wege aufgestellt, um immer frische Kräfte zu haben.
Am 5. August 1828 erreichten wir die Festung Achalzig, gingen über den Fluss„Kur" und belagerten die Festung, wobei unbedeutende Avantgardengefechte vorfielen.An demselben Abend erhielt das Bataillon, zu welchem ich gehörte, den Befehl, eineBatterie auf einer Anhöhe aufzuführen, von welcher am Morgen des 6. August die erstenSchüsse fielen. Der Commandern- war der Artillerie-Commandeur von Brümmer, mit demich von diesem Tage an bekannt geblieben bin.
Bis zum 9. August fiel nichts besonderes vor, wir sahen nur, dass der Pascha Kasovon Erzerum aus 30 000 Mann Verstärkung erhielt und sich mit denselben im Gartenam Fluss unterhalb der Festung einlogirte.
Unser Befehlshaber Paskewitsch hatte im ganzen nur über 12 000 Mann zu ver-fügen und konnte auf keine Weise die Verstärkung des Feindes verhindern, wollte aberauch nicht, dass die russische Armee zum dritten Male von Achalzig zurückginge. Wirhatten wenig Proviant und Munition. Die Stadt musste mit Steinen bombardirt werden.Ochsenhäute wurden hierzu mit Steinen gefüllt, Körbe zu demselben Zweck aus Wein-ranken gemacht; allein trotz des Ungemachs entschloss sich Paskewitsch den Feind mitkleinen Abtheilungen anzugreifen, ohne die Belagerung, die aber nur von drei Seiten statt-fand, aufzuheben.
In der Nacht rückten die bestimmten Bataillone in der Stille aus dem Lager. Ichcommandirte die 2. Jäger - Compagnie. Es war verboten, Pferde und Hunde mitzu-nehmen, die Räder der Kanonen wurden mit Stroh umwickelt, um jedes Geräusch zuvermeiden.
Tags vorher war ein Generalstabs-Offizier mit einem Armenier (aus der Festung)ausgeschickt die Wege zu recognosciren, um die richtigen nicht zu verfehlen, und so hoffteman ohne Schwierigkeit die Flanken des feindlichen Lagers zu erreichen.
Wir kamen jedoch in der Nacht zwischen hohe Berge und hatten den rechten Wegverloren, so dass wir nun ganz deutlich die türkischen Vorposten über uns auf den Bergensahen. Endlich fanden wir den rechten Weg. Darüber war es aber hell geworden unddie Feinde konnten sehen, als wir uns zum Angriff stellten.