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1 (1887)
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verloren auf der Walstatt 600 und auf der Flucht circa 2500 Mann. Durch diesen Siegwurden die Schweden in Posen gerettet, die von den Polacken hart bedrängt, waren.

Nicht weniger vermochte Graf Wrangel im Mai hei Eksin, da Czarnecki vondem Könige selbst geuöthigt ward, die Flucht zu ergreifen.

Warschau, welches die Litauer belagert hatten, wollte der König gerettet wissen,allein Graf Wrangel schrieb ihm, dass bei der überlegenen Macht der Feinde keineHoffnung dazu wäre. Also ging diese Stadt verloren. Graf Wrangel trieb die Polen,welche bei Sakroezin diesseits der Weichsel einbrechen wollten, zurück und erschlugetliche hundert Mann von ihnen.

In der Schlacht bei Warschau am 18., 19., 20. Juli befand sich Graf Wrangelnach des Königs Willen auf dem linken Flügel. Er musste mit 600 Reitern und einemHaufen Dragoner die Wege in dem der Schlachtordnung gegenüber gelegenen Waldebesetzen und das Terrain jenseits des Waldes recognosciren. Man fand es für denrechten Flügel, den der König anführte, viel zu eng. Dort hatte der Feind seineerste Linie aufgestellt. Graf Wrangel musste sie angreifen. Er trieb sie gar bald bisan ihr Lager, gerieth aber darüber zu weit von dem schwedischen Fussvolk ab. Der Königfürchtete nicht ohne Ursache, Wrangel könnte abgeschnitten werden und schickte ihm des-halb Douglas mit vier Schwadronen zu Hilfe, welcher auch zur rechten Zeit ankam, ebenals der Feind Graf Wrangel von der Seite angreifen wollte. Der Feind wurde geschlagenund bis an seine Verschanzungen und zu seinem Fussvolk zurückgedrän gt. Weil der Tagsich neigte, konnte nichts weiter versucht werden. Der König von Schweden blieb vor denfeindlichen Verschanzungen stehen, bis das Fussvolk und der Kurfürst mit dem linkenFlügel sich näherte, dergestalt, dass er den Wald im Rücken hatte. Als es dunkelwurde, zogen die verbündeten Armeen sich zurück; die schwedische ste Ute sich neben derWeichsel und die brandenburgische neben dem Walde auf.

Am zweiten Tage fochten beide Heere mit grosser Tapferkeit, aber ohne dass eineEntscheidung herbeigeführt wurde.

Am dritten Tage bewies Graf Wrangel seine Umsicht, indem er die polnischenReiter in einen See jagte, wo sie zum Theil ertranken, zum Theil erschossen wurden.An diesem Tage wurden die Polen, obgleich ihr König alle Pflichten eines tüchtigenFeldherrn erfüllte, endlich genöthigt, die Flucht zu ergreifen und ihren Besiegern dieWalstatt zu überlassen. Die erste Frucht dieses wichtigen Sieges war Warschau,welches sich am folgenden Tage ohne Widerstand ergab.

Als der König von Schweden sich nach Preussen wendete, ertheilte er GrafWrangel das Commando über die Armee in Grosspolen. Der polnische Vice-KanzlerHieronymus Radziejowski hatte sich den Unwillen des Königs von Schweden zugezogen.Er hatte mli ch diesen Monarchen zum polnischen Kriege ermuntert, und suchte ihmhernach vielen Schaden zuzufügen. Der König trachtete, sein böses Gemüth mit Gnadeund Wohlthat zu bessern. Trotzdem hatte er wider den König verächtliche und beleidigendeWorte ausgestossen. Graf Wrangel und Oxenstjerna mussten ihm dieses unwürdigeBeuehmen, sowie die Folgen desselben vorstellen und ihn ermahnen, davon abzustehen.

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