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1 (1887)
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beweisen wird auch von Wrangel bedacht, indem derselbe am 26. März zum Grafenerhoben wird. Im Jahre 1652 wird er unter Nr. 13 introducirt und schwört am 24. De-cember den Huldigungseid als Reichsgraf auf dem damals in Stockholm versammeltenReichstage. Am Schluss des letzteren giebt der Feldmarschall grossartige Feste, unteranderen aucheinen ansehnlichen Aufzug".

Im Frühjahr 1652 war Graf Wrangel in Stettin, wo er auf ausdrücklichen könig-lichen Befehl als General - Gouverneur in Pommern das allen und ihm besonders lieb ge-wordeneblaue Regiment" auflöste; dies war die noch bis zuletzt übrig gebliebenedeutsche Truppe, welche überall in hohem Ansehen gestanden hatte.

Im Anfang des Jahres 1653 finden wir Graf Wrangel auf zwei Reisen begriffen

und zwar zuerst zum Grafen Königsmarck nach Vegesack

dem Hafen Bremens

und sodann nach Oldenburg, wo er ausnehmend honorirt und von dem regierendenGrafen miteiner Karete und sechs Pferden beschenket" wird.

Im Jahre 1653 zum Reichs-Vice-Adiniral ernannt, machte Graf Wrangeleinige unerheblichere Reisen nach Deutschland und wohnt im Juni dem Reichstage inUpsala bei, auf welchem die Königin Christine am 6. (16.) Juni 1654 der Krone feierlichentsagt.

Wie reich der Feldmarschall gewesen sein muss, geht aus folgendem hervor:Nach Beendigung der grossen Feste, welche zu Ehren der Königin Christine bei derenThron - Entsagung gegeben wurden, wollte dieselbe Schweden schnellstens verlassen undzwar zur See. Graf Wrangel erhielt daher den Auftrag,die ganze schwedische Flottebei Calmar zu vereinen, um ihr mit derselben ein ehrenvolles Geleit zu geben"; ebensosollten auch Detachements von Landtruppen dabei sein. Aus eigenem Antriebe liessGraf Wrangel hierzu sein Admiralsschiff zum Empfange der Königin aufs prächtigsteeinrichten, allein dieselbe änderte ihren Entschluss.

Bei der erfolgenden Krönung des Pfalzgrafen Carl Gustav zum Könige von Schwedenergab es sich, dass fast alle Kronschätze von der Königin Christine aus dem Schlossemitgenommen worden waren. Da trat Graf Wrangel hinzu und lieh aus seinem Besitzalle nöthigen Prunkgegenstände, die denn auch bei den Krönungsfesten im Schlossefigurirten.

Wie Graf Wrangel bei der Vermählung des Königs Carl Gustav an allen Lust-barkeiten theil nimmt und beim grossen Ringelreiten den ersten Preis erringt, so erhielter bei der feierlichen Beisetzung der Wittwe des Königs Gustav Adolf den Ehrenplatzneben dem Könige.

Schon beginnen die Zerwürfnisse mit dem Reichstage und der Regierung. Aufdem Reichstage im April und Juni 1655 ertheilen die Stände endlich dem Könige ihreZustimmung zu den Kriegsrüstungen gegen Polen, dem man feindselige Handlungenvorwarf.

Carl Gustav Graf Wrangel war allerdings nicht für diesen Krieg; er trat viel-mehr dafür ein, dass zuerst gegen Dänemark die Waffen erhoben würden, welches seitdem Frieden von Brümsebro noch nie so feindlich und so gerüstet dastehe, als gerade