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1 (1887)
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Mann zu Fuss, 4000 Reitern und 20 Geschützen zwischen Mainz und Oppenheim über denRhein, besetzte Ascliaffenburg und langte am 14. (24.) Februar bei Lohr am Main an.

In Gemünden traf von Wrangel, welcher aus seinem Hauptquartier Arnsteinherüberkam, mit Turenne zusammen, wo letzterer noch mehrfache vergebliche Versuchemachte, seine entlaufenen Regimenter zurückzubekommen.

Von hier aus begaben sich sämmtliche Generale am 23. Februar (4. März) nachWürzburg, wo sie vom Kurfürsten feierlich empfangen und b'ewirthet wurden.

Nachdem von Wrangel von liier aus die wenigen hessischen Regimenter nachHessen zurückgeschickt hat, verlegte er sein Hauptquartier am 28. Februar (9. März) vonKissingen nach Uffenheim und veranlasste von hier aus durch Drohungen, dass ihm derBischof von Bamberg die vom Feinde bei Forchheim zurückgelassenen Geschütze über-liess; mit diesen begann er sofort die Belagerung des festen Windsheim und nahm das-selbe auch nach dreitägiger Beschiessung am 3. (13.) März ein.

Am 8. (18.) März setzte von Wrangel seinen Marsch über Leutershausen indie Ebenen von Wassertrüdingen, Oettingen und Dinkelsbühl fort und vereint sich am13. (23.) März wieder mit Turenne, der von Lohr über Crailsheim herangerückt war.

Während beide Heere hier einige Tage ruhen, lässt von Wrangel durch denOberst von Bülow das Schloss Wallerstein erobern; Königsmarck nimmt das SchlossPappenheim.

Turenne dagegen ergreift in dieser Zeit Besitz vom Schlosse Harburg; Donauwörthwird wiederum vom Feinde freiwillig verlassen und die geängstigten Bürger bringenvon Wrangel die Schlüssel entgegen.

Die Bayern unter Melanders Befehlen verliessen bei Annäherung der Schwedengegen die Donau ihre Stellungen bei Regensburg und rückten nach Thierhaupten an denLech, vergebens noch immer Lamboy erwartend, der vom Kurfürsten von Cöln zurück-gehalten wurde.

von Wrangeis Absicht ging nun dahin, im Verein mit Turenne nach Böhmen zumarschiren, woselbst Eger von den Kaiserlichen belagert wurde; letzterer, der Schwabenals Operationsbasis erwählt hatte, weigerte sich jedoch entschieden mitzugehen. Nach-dem Königsmarck mit 2000 Reitern, 2 Compagnien Dragonern und einigen GeschützenHirschau erobert, entsetzt er am 27. März Eger und kommt am 6. (16.) April mitreicher Beute beladen bei Bamberg an, so dass er sicli noch bei der Einnahme vonDinkelsbühl betheiligen kann.

Während dessen hatten die beiden Hauptarmeen wenig erhebliches gethau. NachVerstärkung der Befestigung von Nürdlingen rückt von Wrangel am 20. (30.) Märznach Weissenburg, während Turenne sich westlich nach Dinkelsbühl und Crailsheim wendet,von Wrangel nimmt alle vom Feinde besetzten Schlösser, geht allmählich bis Neumarkvor, wendet sich zur Altmühl und langt am 6. (16.) April bei Dürrwangen, eine Meilevon Dinkelsbühl, an. Nach zweitägiger Beschiessung ergiebt sich letztere Stadt am11. (21.) April an den Feldmarschall, nachdem die Mauer in Bresche gelegt war.

Hier gerieth von Wrangel in Lebensgefahr. Nachdem er vor Dinkelsbühl ge-standen und eines Tages nur mit einem Pagen, einem Trompeter und zwei Windspielen