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3. Sophie Ester (54), geboren 1646.
4. Anna Margarethe (55), geboren 1647, und ausserdem drei Kinder (56A,56B, 57), von denen zwei am 8. März 1649 und eins am 3. April 1649 inWismar begraben ward.
Als Vormund wurde der General-Feldmarschall Graf Carl Gustav von Wranged-Salmis (VI 6) eingesetzt.
Am 11. November 1650 fand zu Wismar zwischen der nachgelassenen Wittwe,den Söhnen Helm und Carl Emanuel von Wrangel und deren Schwägern die Erb-theilung des Nachlasses des Generals Helm von Wrangel statt.
Der General-Feldmarschall lieh am 17. November 1650 in seiner Eigenschaft alsVormund dem Oberstlieutenant Arnd von Levetzow auf dessen Ansuchen 4000 Thaler.Dieser Posten fiel 1665 dem Hermann Fersen und seinem Stiefsohn Carl Friedrichvon Wrangel eigenthümlicli zu, welche schon 1662 die Kündigung bei Levetzow ver-anlasst hatten. Dieser kam jedoch derselben nicht nach, weshalb sich Hermann Fersengenöthigt sah, bei der fürstlich Giistrowschen Canzlei vorstellig zu werden. Ihn zu be-fangen, fing von Levetzow mit Fersen an zu disputiren (1664), so dass die Exemtion undImmission in die Güter des Levetzow rechtmässig erkannt und auch effectuirt werden sollte,allein Levetzow bot statt Geld Land und Sand, womit dem Fersen aber nicht gedient war.Sie leben daher noch 1666 miteinander im Prozess. Fersen wandte sich am 13. Januardieses Jahres unter Mittheilung des Verhältnisses an den Grafen Carl Gustav vonWrangel, der sich zur Zeit bei dem Herzog Gustav Adolf von Mecklenburg in Güstrowaufhielt, damit dieser sich als gewesener Vormund von Carl Friedrich von Wrangel(51) verwende. — Sodann lieh der General-Feldmarschall 1651 am Tage Antoni an Jochimvon der Lühe 2000 Thaler, welche dieser zur Herrichtung seiner Lehen und Güter be-nöthigte. Für diese Summe wurde das Gut Pantzow im Amt Buckow mit allem Zubehörals Pfand gegeben. Am 22. September 1651 verborgte der General-Feldmarschall nochmals2000 Tlialer und zwar an Major Ingolff Bergson Bosenfeldt, der für die erhaltene Summesein von den Creditoren des Curt von der Liihnen erkauftes Gut Koltzow verpfändete.
Endlich schlössen die Wittwe des verstorbenen Carl Emanuel von Wrangel(49) und ihre Schwäger und Schwägerinnen einen Vergleich am 13. März 1662 zu Wis-mar ab, da bei der am 11. November 1650 stattgehabten Erbtheilung die Kinder ausHelms erster Ehe gegen die aus der zweiten benachtheiligt worden waren, was zu man-cherlei Streitigkeiten Anlass gegeben hatte, die sich namentlich auf die Güter bezogen.
48. Helm (Helmuth, Helmig) von Wrangel,
Sohn von Helm (41), war schwedischer Kittmeister, nahm an der Schlacht bei Posen theilund schlug sich mit 80 Mann bei Warschau durch. Er verstarb 1658 zu Lübeck. SeineLeiche wurde nach Wismar gebracht und hier im Februar 1659 beerdigt.
Er war mit Hedwig Sophie von der Lieth, verwittweten von Schweder, Tochterdes Präsidenten und Landraths in Bremen, Detlof von der Lieth zu Eimelo und Ficken-mühle und der Magdalena von Hackeborn, verheirathet.
Kinder scheinen dieser Ehe nicht entsprossen zu sein.