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49. Carl Emanuel von Wrangel,
Sohn von Hehn (41). Von ihm ist nur bekannt, class er als Eittmeister in schwedischenDiensten stand und 1658 verstarb. Er war mit Hedwig von Buchwald vermählt.
Er hatte ein Kind (59), welches zwischen 1658 und 1662 in ganz jungen Jahrenverstirbt.
Hedwig, geborene von Buchwald, hatte ein Haus zu Wismar schiüdenhalber an-genommen, welches noch von ihrem Schwiegervater, dem General Helm von Wrangelherstammte. Als in demselben Jahre, in welchem Carl Emanuel von Wrangel starb,auch sein Bruder Helm (48) ohne Kinder zu hinterlassen aus dem Leben scheidet, kamwegen beider Hinterlassenschaften zwischen den Erben ein Vergleich zu stände, nachwelchem die Wittwe des ersteren sich aller Ansprüche auf Helms Nachlass enthielt, wo-gegen sie ihren Gatten beerbte.
Am 13. April 1659 verkaufte sie dieses Haus rechtmässig für 1200 Thaler anAlexander Wigers in Wismar, der indessen nicht regelmässig die Zinsen zahlte. Als sienun im Jahre 1662 eine zweite Ehe mit Heinrich Christof von Bibow, fürstlich mecklen-burgischem Hauptmann zu Neu-Buckow, eingegangen war, strengte dieser einen Prozessgegen Wigers an.
50. Hans von Wrangel,
Sohn von Helm (41), starb jung vor 1647.
51. Carl Friedrich von Wrangel,
Sohn von Helm (41), geboren 1643, war 1681 schwedischer Eittmeister, 1689 Major,1698 Oberstlieutenant und 1705 Oberst. Er besass Eohlsdorf, Kalsow, Kathlow, Horns-dorf theils als Lehen theils als Pfandgut. Er hatte sich als Eittmeister mit BeateJohanna Midier von der Lühnen verheirathet, die die Tochter des Generals und General-Commandeurs in Pommern, Burchard Müller (nobilitirt unter dem Namen Müller von derLühnen, aber in Schweden nicht introducirt) mit Ilsabe Maria von Schmeling (Schmölin-gen) war. Er verstarb im März 1710 und ward in Wismar beerdigt.
Ueber die militärische Thätigkeit des Oberstlieutenants Carl Friedrich vonWrangel sind uns leider keine Nachrichten aufbewahrt. Nur einmal ersehen wir, dasser am 7. September 1703 vom Generalgouverneur in Esthland, Axel Julius de la Gardie,den Befehl erhält, mit acht Musketieren die ungehorsamen Bauern „zm- defension desLandes auszutreiben, und nicht eher von den Höfen wegzugehen, bis schuldiger gehor-sam geleistet worden". Die Bauern wurden in diesem Aufstande durch Verabreichungvon Geweimen und Zubehör vom General-Adjutanten Stael von Holstein unterstützt. 1 )
Aus dem Leben des Oberstlieutenants Carl Friedrich von Wrangel wird unserzählt, dass, während er sich auf dem Marsche nach der polnischen Grenze befand, undseine Ehegattin erst von dort zurückgekehrt war, diese gerichtlich am 21. und24. August 1703 aufgefordert wurde, clie brieflichen Urkunden über vier wüste Kossäthen-Stätten in Kartlow nebst Zubehör, sowie über zwei Bauern-Stätten in Hornsdorf vorzu-legen. Sie befand sich zur Zeit in Anclam, wo ihr Mann ziüetzt in Garnison gestanden
!) Archiv Stael-Holstein; Busswurm, Gesch. Stael-Holstein Nr. 189 p. 188.