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1 (1887)
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theilung" einzurichten, 1 ) gerade auf Vogtshagen und Arpsliagen abgesehen, obwohl dieGebäulichkeiten des ersteren vollständig niedergebrannt waren und das letztere ebenfallsSpuren der Verwüstung trug.

Schon nach vierzehn Tagen musste von Wrangel sich wieder zur Armee begebenund es kam nur der Kauf von Arpsliagen zu stände, welches ihm und seinen männlichenLeibes- und Lehnserben der Herzog Adolf Friedrich am 16. März 1647 bestätigte.Das Gut hatte 23 000 Thaler gekostet und wurde bei der Theilung von Helms Nachlassauf 20 000 Thaler taxirt.

Helm war zweimal verheirathet a) mit Anna Sabina Treusch von Butlar aus demHause Markershausen in Hessen, Tochter des Jost Siegmund Treusch von Butlar aufMarkershausen, schwedischen Oberst (verstorben 1655), und Anna Magdalena von Kreuz-burg aus dem Hause Bischofsrode; sie war 1611 geboren und verstarb am 26. Mai 1641.am 29. Mai wurde sie in Wismar begraben; b) 1642 mit Magdalena von Buchwald ausMecklenburg. Sie war die Tochter des Mathias von Buchwald und der Dorothea vonThienen.' 2 ) Im Jahre 1650 verheirathete sie sich zum zweiten Male mit dem schwedischenKapitän Hermann Hermannson von Fersen, dem jüngeren Bruder vom Feldmarschall Ottovon Fersen.

Die Wittwe des Generals Helmuth von Wrangel erhielt von der KöniginChristine das Amt C ollatz und einige andere Güter im Pyritzer Kreise in Hinter-pommern, welche sie dnrcli den Major Franz Knese verwalten liess. ;! ) Als bei dem west-fälischen Frieden Hinterpommern an Brandenburg gefallen war, nahm ihr der GrosseKurfürst 1652 die Güter wieder ab.

Im Jahre 1648 verpfändete David Maacken, ein Bürger Wismars, der GeneralinWrangel für 11 000 Gulden das Gut Kalsow, welches ihr auf 19 Jahre als Pfandgutcedirt wurde. Sie erhielt darüber Consens und Coniirmation am 11. Juli 1648.

Noch in demselben Jahre wurde ihr auch das Gut Kohlsdorf von Hans Scharffen-bergs Erben als Pfand abgetreten und im folgenden Jahre schloss die Generalin mit den-selben wegen des Gutes einen Pensions-Contract dahin lautend ab, dass sie sich ver-pflichtete, dasselbe wieder aufzubauen und mit Unterthanen zu besetzen. Dies verursacht ihraber so viel Kosten, dass sie sich veranlasst sieht, das Dorf Kalsow, welches von einemvon der Lühe an den bereits erwähnten David Maacken versetzt worden, wieder einzu-lösen. »Sie trat dadurch laut Contract und Consens vom Jahre 1646 in des letzterenGerechtsame ein. Später musste der Oberstlieutenant Hermann von Fersen, nachdem seineFrau bereits verstorben und er mit deren Kindern aus erster Ehe Richtigkeit gemachthatte, das Gut mit noch einigen Pertinenzien dem David Maacken cediren und abtreten.

Er hatte immer gehofft, dass von der Lühe das Pfandrecht abtragen würde, wo-mit dem Kittmeister (Carl Emanuel) Wrangel (49), an welchen die Zahlung zuleisten war, sehr gedient gewesen wäre; allein dies geschah nicht, und so bat von Fersenunter dem 28. April 1685 um ein Mandat für den von der Lühe.

x ) Grossherzoglich mecklenburgisches Geheim- und Haupt-Staatsarchiv in Schwerin.2) Siehe freih. Geschl. von Buchwald, Nil 68 f.

8 ) Berghams, Landbuch von Poramern Bd. II Abth. 8 p. 141.