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1 (1887)
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Befehl,mit 4000 Pferden, 1200 Mann Fussvolk und 400 Dragonern zurück zu bleibenund mit diesen Truppen den Besitz des Landes zu sichern".

Helm begann damit, von Rendsburg aus, vorerst Kiel zu erobern; dann brach ernach Norden auf und machte einen kurzen Einfall in Jütland. Bei seinem Rückmarscherobert er eine Schanze bei Neustadt und rückt von da direkt nach Lübeck. Dochehe er Lübeck erreicht, erhält er von Torstenson den Befehl,sofort abzumarschiren,um sich mit ihm an der Saale zu vereinigen".

Es scheint indessen, dass Torstenson ihn bald nach Gallus Abzüge von Magdeburgund nach den siegreichen Gefechten bei Jüterbogk wieder nach Norden entsendet hat,denn schon im Januar 1645 ist Helm bereits in Jütland, wo er rasch hinter einanderHaderslehen, Kolding, Ripen, Aarhuus und Wiborg erobert und in allen diesen OrtenBesatzung zurücklässt, nachdem er diese Städte einigermassen befestigt hat. Als währenddessen Ripen von den Dänen unvermuthet überfallen und erobert wird, eilt er sofortdahin, sclilägt den dänischen Generallieutenant Bawer total und geht dann Avieder nachAarhuus, wo er sich zwischen diesem Orte und Randers verschanzt.

Um diese Zeit fordert er auch vom Herzoge von Holstein 60 000 Thaler Kriegs-steuer, deren Erlassung derselbe aber verlangte, da er sich schon am 3. des Brachmonats1644 wegen der Kriegssteuer völlig verglichen habe.

Im Februar 1645 treten die Dänen mit grösseren Kräften in Holstein auf.Helm eilt daher wieder dorthin, schlägt die beiden vereinigten dänischen Generalevon Ahlefeld und Bawer bei Elmshorn und besetzt darauf, ohne Widerstand zu finden, dieStadt Altona; ebenso erobert er, meist mit Stimm, die Orte Pinneberg, Hasselow, Mehldorfund Itzehoe.

Im April 1645 rückt Helm mit den ihm noch verbliebenen 3500 Mann und9 Geschützen gegen Rendsburg vor, um dasselbe zu belagern; einem heranrückendenEntsatz unter Ahlefeld und Buchwald geht er entgegen, schlägt ihn am 25. April imEiderstädtschen und erstürmt gleich hinterher die Husumer Schanzen. Rendsburgdagegen hält sich und schlägt drei Stürme ab, so dass Helm im Juni die Belagerungaufgiebt.

Er durchstreift nun Avieder das Land, erobert drei Schanzen bei Krempe und machtinzwischen auch wieder einen glücklichen Einfall in Jütland; von diesem muss er aberbald zurückgekehrt sein, da Avir ihn im October, als der Friede ZAvischen Schweden undDänemark abgeschlossen Avird, bereits wieder in Pinneberg und Kiel antreffen. Von hieraus sendet er Regimenter nach Pommern ab, die sich den Truppen anschliessen, welcheCarl Gustav von Wrangel von dort aus als Verstärkung der deutschen Hauptannee zuzu-führen gedachte.

Nach dem Frieden mit Dänemark ward er Generalmajor über die Cavallerie.

Im Jahre 1646 finden Avir Helm bei der Hauptarmee unter Carl Gustav vonWrangel und am 16. April rückt er mit derselben an die Weser, um die Stadt Höxter zubelagern. Bei dieser Gelegenheit erhielt Generalmajor Helm den Befehl, mit der Cavalleriedurch die Weser zu schAvimmen und die Stadt zu berennen. Als er sich hierzu anschickte,

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