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hatte. Sofort drangen diese in die Stadt und rieben die ganze Mannschaft auf, indemsie den Grafen Pompei und viele Offiziere gefangen wegführten, die übrigen aber nieder-Iiieben.
Im December unternahm Helm einen Streifzug in Schlesien, tödtete mehr als20 Reiter und brachte 30 Gefangene ein. So war Helm in den misslichen Umständen,in denen sich Stalhantsch befand, der einzige in Schlesien, welcher etwas ausrichtete. Ererstieg Schweidnitz und Grünberg und rieb hier viele hundert Kroaten auf, noch bevorTorstenson ankam.
Im Mai 1642 richtete Helm das kaiserliche Regiment Rebbeck, welches freilichnur 300 Knechte stark war, bei Sternberg zu Grunde, die Gemeinen mussten über dieKlinge springen, die Offiziere und die, welche das Schwert verschont hatte, geriethen indie Gefangenschaft. Kaum war er von diesem Zuge zurück, als er sich mit 300 Pferdender Stadt Wien bis auf sechs Meilen näherte, viele vornehme Männer aufhob und reicheBeute machte.
Im Weinmonat wollte Torstenson, welcher in Böhmen seinen Zweck nicht erreichthatte, Leipzig belagern, welches nur mit zwei Compagnien besetzt war. Der Kurfürstbefahl daher dem Oberst Boldaeker, der zu Naumburg stand, mit seinem ganzen Regimentdahin aufzubrechen. Um ihm nun den Weg zu verlegen, sandten ihm die Schweden vonWrangel entgegen. Boldaeker, der inzwischen bis Weissenfeis vorgerückt war, geriethzwischen Graf Königsmarck und von Wrangel, so dass er weder nach Leipzig kommenkonnte, noch nach Naumburg zurückzukehren vermochte. Helm verhinderte es gleich-zeitig, dass die Kaiserlichen Leipzig entsetzen konnten.
Schon am 25. Mai 1643 hatten die schwedischen Reichsvormünder durch JacobTörnschild dem Feldmarschall Torstenson befohlen, dass er gegen den Winter in Holsteineinrücken und Dänemark bekriegen sollte. Der Sendbote vermochte aber lange nicht ihn zuerreichen und musste sich in Oppeln aufhalten, bis der Feldmarschall die Gemeinschaftmit Schlesien wieder eröffnet hatte. Dieser stellte sich, als wenn er sich Pommernnähern wollte, versah Olmiitz, Neustadt und Eulenberg mit einer starken Besatzung, liessdie übrigen haltbaren Orte schleifen, marschirte nach Schlesien xuid befahl Helm vonWrangel, die Flüsse Warthe und Netze zu beobachten.
Im Christmonat rückte Torstenson und mit ihm der tapfere Wrangel in Holsteinein. Helm benahm sich hier so tapfer und verrichtete solche Heldenthaten. dass diese inJütland und Holstein im ewigen Gedächtniss bleiben werden. Insonderheit führte er dieAvantgarde mit drei Regimentern zu Pferde, trennte und schlug hiermit die ganze zu-sammengezogene Kriegsmacht des Königs von Dänemark total bei Kolding und hob 1644mit 400 Mann 6000 zusammengerottete Bauern bei Wensheusel in Jütland auf.
Später steht Helm von Wrangel unter den direkten Befehlen des FeldmarschallsCarl Gustav von Wrangel (VI 6) und macht 1644 unter demselben die siegreichen Zügedurch Holstein und Schleswig mit.
Als darauf Carl Gustav der Oberbefehl über die Flotte übertragen wurde undder wieder einigermassen hergestellte Torstenson den Oberbefehl übernommen und mitdem Landheer am 8. August Schleswig verlässt, ertheilt er dem Helm von Wrangel den