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„Hans Wrangel von Eojel" pfandweise gekauft und die Ansprache daran zu tliun er-halten. Es klagte daher Hermann Lode zu Asserye gegen die Kinder des seligen JacobTuve auf die beiden Dörfer Kagger und Lassil, weil sich letzterer noch bei Lebzeitendes Erbnamens'bedient hatte. Die Sache wurde am 24. Juni dieses Jahres zu Gunstendes Hermann Lode entschieden. Da aber inzwischen die Brüder Wrangel 1546 und1547 belehnt worden waren, so ward diesen der Erbname zugesprochen. 1 )
Hans besass ferner noch Metempe.
Im Jahre 1522 war er Kirchherr zu Alt-Pernau und besass auch dort ein Haus;ferner gehörte ihm das Dorf Payeper. Als der Pfarrer Luderus Scheper wegen einer ihmunangenehmen Angelegenheit, der Pfarre zu Alt-Pernau entsagte, ward am 14. April 1522dem Johann von Wrangel die Pfarre übertragen, welcher dieselbe bis 1532 versah.In den letzten Jahren seines Lebens war er bei der Kirche „Zum heiligen Geist" zuNeu-Pernau.'-)
33. Wolmar von Wrangel,
Sohn von Hans (13), war zur Zeit als Claus Treyden und Wolmar Tödwen einenVertrag wegen des Nachlasses der Gebrüder Friedrich und Wolmar von Wrangel(13 und 14) auf 3000 Mark lautend abschlössen, noch unmündig, und wollte nun, da er1492 mündig geworden, solchen nicht anerkennen. Er klagte daher gegen Claus Treydenund Wolmar Tödwen auf Herausgabe seines Antheils. Letztere sträubten sich in-dessen und beriefen sich auf ihre Zettel. Da solche aber nicht untersiegelt waren undsie es ausserdem vorzogen, keinen Eid zu leisten, so entschied am 26. Juli das Manngerichtzu Gunsten des Wolmar von Wrangel.
Am 15. September 1500 kaufte Wolmar von Berthold Wrangel von Jesse (47)den Hof Jesse und die Güter im Dorfe Pödderas mit zwölf Haken Land, dazu dreiGesinde zu Tammispae mit der Mühle von dem Hofe Jesse, alles im Kirchspiel Hallielgelegen, mit allem Zubehör für 6000 Mark. Dagegen nimmt Berthold von Wrangelanstatt Bezahlung Wolmars Hof Ochto für 2000 Mark an, wie letzterer ihn von denBrüdern „vom Baien" bekommen hatte. Für den Best der Kaufsumme wurden ver-schiedene Zahlungstermine festgesetzt.
Er war im Jahre 1493 Mannrichter in Wirland. 3 )
Im Jahre 1497 wird ihm in dem Testament der Margarethe Lode, Enkelin desJohann von Lode und Schwester seiner Ehefrau, am 28. August ein Legat von 100 Markausgesetzt und ausserdem wird Wolmar zu ihrem Testamentario bestimmt. 4 )
Am 2. März 1505 war Wolmar mit den Brüdern Tuve wegen Heuschlägen inStreitigkeiten verwickelt.")
von Toll, Briefl. I p. 618, Nr. 1138.
2) Nachrichten über Alten-Pernau (von liusswurm). Erbbuch Nr. 431 p. 83: Nr. 44: Nr. 328 p. 106. - Es lieisst über letzterePfarre (Kopenhagen. Geheim. Arcli., Livland II 72, 352; Oesel I 214): „Ecclesia in antiqua Pernoue per liberum resignationem et privatiouemDu. L. Scheper vacans eollata est Dno. Johanni Wrangel.« Der Ausdruck „privatio" deutet schon darauf hin. dass die Resignationnicht so ganz freiwillig gewesen ist. 1522 ward Johannes Wrangel Pfarrer: rnm des hyllyghen glieste van. der nyglien parnow Ins 1532.
3) von Toll, Briefl. I p. 200. Nr. 458.
4 ) von Toll, Briefl. I p. 306, Nr. 576.
*•) von Toll, Briefl. I p. 349, Nr. 193.