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1 (1887)
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Dorfe Jowell (Jouliell), dem Heusclilag Eiper und den Mülden zu Kersell und Ölly an('laus Kuddelyn für 7400 Mark. Die gerichtliche Uebergabe fand am 19. Mai statt.Von jetzt ab nennt sich HansWrangel von Kirpiger". Aus den Verhandlungen seinerSöhne wegen seines Nachlasses geht hervor, dass ihm auch noch Kibbiger, Fynn im Kirch-spiel Keel (Newkirchen in Wirland) gehörte; ausserdem war er im Jahre 1512 vom Hoch-meister Wolter von Plettenberg mit zwei Haken im Kirchspiel Kirchholm gegen zweiMark Krugzins, welche er an den Vogt zu entrichten hatte, belehnt worden.

Im Jahre 1492 wurde Hans von den Söhnen Vycke von Wrangeis (III 1) wegeneiner Rente verklagt und im Jahre 1500 finden wir ihn wiederum in einem Prozesse,den er gegen Odert Hastfer anstrengt, mit welchem er zusammen ein Haus in der StadtReval besass. Hastfer hatte dieses Haus aus Noth, nachdem er seinen Antheil zu wieder-holten Malen Hans angeboten hatte, versetzt. Die Angelegenheit wurde am 30. Junivom Gericht, bei welchem Hans durch Hermann Soye vertreten wurde, dahin entschieden,dass, wenn es Hans um das Haus zu tliun wäre, möge er den Antheil Hastfers an-kaufen, oder ihn wegen der Verpfändung gefangen setzen lassen.

Am 14. Mai 1517 machte Hans Wrangel von Kersell sein Testament. Er be-stimmte hierin Wemel als den Ort wo er beerdigt sein wolle und setzte der Kirche undderen Vorständen kleine Legate aus. Die Kinder sollen seiner Hausfrau Elsebe, welcheden Verkaufspreis von Kersell erhält, gewisse Naturalien liefern und ihr eine Jahres-summe geben. 1546 am Dienstag Lucia vertrugen sich die Erben des Hans Wrangelmit seiner Wittwe wegen des Testaments, welcher Vertragsbrief sich 1604 in einerDanzke"-Kiste und Lade des Heinrich von Ungern auf Fichel befand.

Er war schon 1512 mit Elsebe vermählt und hatte, wie wir aus dem Testamentersehen, ausser den beiden bei dem Verkauf von Kersell bereits erwähnten Söhnen Johann(31) und Jürgen (32) noch einen dritten Sohn Wolmar (33).

31. Johann von Wrangel,

Sohn von Hans (15), hatte von seinem Vater den Hof Kibbiger ererbt und nannte sichnach diesem. Ausserdem gehörten ihm der Hof Repes und die Güter mit Hof Lude undDorf Linsterer und Atzjerve. Diese Besitzungen wurden ihm im Jahre 1540 streitig ge-macht. Das Gericht entschied indess am 26. Mai, dass dieselben ihm und seinen Erbenverbleiben sollten.

Johann studirte auf der Universität Köln, wo er am 22. Juni 1513 in der drittenMatrikel mit der Bezeichnungde Ryvalia (Revalia) riualiensis dioecesis ad artes juravitet soluit" aufgeführt ist.

Anno 1516 Sonntagsna unser lutken leven fruven dage" ist er bei einem Ver-gleich zugegen, welcher in den Grenzstreitigkeiten wegen der Dörfer Tylizel und Urbtzwischen Fromhold von Tiesenhausen und den Kindern des verstorbenen Bertram Kotz-kules zu stände kommt. Er ist hier alslanger Hans Wrangel" benannt.

Im Jahre 1526 untersiegelteJohann von Kibjerw" als Zeuge einen Vertragzwischen Hans Reval und Johann Kawer, das Gut Tamnik betreffend.

IS'