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1 (1887)
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so

esthnisclien Herren, welche vom König Erich von Dänemark zu Kolding ihre Besitz-tliümer in Esthland bestätigt erliielten und damit belehnt wimden.') Sie gehören1306 zn denjenigen Vasallen in Esthland, welche dem König Erich der Dänen berichtenmüssen, dass sie seine Schlösser und Besitzungen dem Bischof Heinrich von Reval über-geben haben.

G. Woldemar von Wrangele, Wrangeil.

Er besass Wrangeishof und wird im Jahre 1307 als esthländischer Landrath inLitauen 2 ) genannt.

Im Jahre 1306 gehört er zu denjenigen königlich dänischen Vasallen, welche den26. März zusammentraten, um gute Gebräuche und Landesverordnungen zu berathen undzu beschliessen; liier wird er als ..Bitter-' bezeichnet. 3 )

Am 1. Mai 1307 waren den Oeseischen bei einem Tumulte in der Stadt Rigaeinige Personen getödtet worden, was zu ernsten Streitigkeiten zwischen dem Bischof(Jonrad von Oesel und der Stadt Riga Anlass zu geben schien. Einige Personen vonAdel, unter ihnen auch Waldemar Wrangel(DominoWal, milite dicto de Wrangele),unternahmen es nun, als Vermittler Unterhandlungen anzubahnen, und als später ein Ver-gleich zu stände gekommen war, befand sich auch der miles Woldemarus de Wrangeleunter den Zeugen.

Im Jahre 1313 wird Woldemar von Wrangel unter denjenigen dänischen Vasallenerwähnt, welche in Gemeinschaft mit den Bischöfen von Reval und Oesel, dem Statt-halter von Reval, den öselschen Vasallen und den revalschen Bürgern am 15. Mai denDeutschen Orden ermahnten, mit Riga Frieden zu scliliessen.

Von Woldemar Wrangel wird uns noch folgendes erzählt: Während derRegierung des Meisters Borchard von Dreinleve hielten die Russen von PleskowGespräche mit den Domherren und Woldemar von Wrangel, dem Vogte vonKokenhusen, und anderen Beamten des Erzbischofs von Riga, zu denen der Meister,um sie erspriesslicher zu machen, einen gewissen Ordensbruder Heinrich sandte, welcherdie russische Sprache verstand. Als aber alle beisammen waren und verhandelten,drangen einige Russen heimlich in die Herberge der Deutschen, assen und tranken da-selbst und verstreuten anderes. Berauscht fingen sie an auf die Deutschen zu schimpfenund schlugen auf die Leute der Deutschen los. Es entstand eine Rauferei, wobei einigeRussen getödtet wurden; der Lärm drang bis zu den bei der Verhandlung Beschäftigten,welche nach allen Richtungen auseinander flohen. Als sich nun die Russen nicht rächenkonnten, überfielen sie das Stift Dorpat. 4 )

7. Friedrich de Wranghele, Wraiigell, Wrangele, Wrangel.

Er wird vielfach bei wichtigen Verhandlungen erwähnt. So linden wir ihn drei-mal als Abgeordneten auf dem Landtage zu Wesenberg und zwar in den Jahren 1306,1321 und 1331.

J) Bunge, Urk.-Bucli Bd. II p. 42 Register 708.

-) Nacli Htipel, Nord. Miscell.

:i ) Russwurm. Material. DasW. von Vargelin hei lluift' hat schon Arnd JI 30 inWrangel" berichtigt.

4 ) Livl. Chronik Hermanns von Wartberge, von Ernst Streheke, p. 20.