48. Oberst Kitter; Otto Reinh, Taube; Rehbinder. — 49. Rosenfeld; Köhler. —50. Joh. Hastfer; Huuk. 51. Hans Wrangel auf Jesse; Baron Berns Delwig. Den23. Februar 1749 producirt Baron Bernhard Reinliold von Delwig das Originaldokumentüber das Grab Nr. 51 in hiesiger Cathedralkirche, welches der wohlselige Hans Wrangel,Lieutenant auf Jesse, 1657 an sich gekauft, überlieferte Copiam vidimatam, besorgte denTransport, Renovation, bezahlte die eingehauenen Ziffern, und erwies durch den Erbkaufvon Gut Jesse sein n nnm ehro daran habendes Recht, also wurde Ihme, dem Baron Bern-hard Reinhold von Delwig, Erbherrn auf Azzell und Jesse, auf dessen gebührendes An-halten, dieses Attestatum, nebst der Zuzeichnung, dass Ihme und dessen Erben von derDomkirche hiemittelst ertheilt. Reval, den 6. April 1753.')
52. Taube von Odenkotz; Bellinghausen, von Wrangel. Die Grabstelle sub Nr. 52hat zufolge Dokuments vom 12. October 1697 Frau Margarethe Helena von Kursell, desLieutenants Behrend Wilhelm Wrangel nachgelassene Wittwe, besessen, und vonderen Tochter Anna Elisabeth Wrangel am 24. October 1720 an Anna ElisabethBararoff, Frau des Kapitäns Bernd Johann von Derfelden, verkauft worden. 1 )
59. Wrangel; Carl Hastfer. Anno 1758 am 14. Februar erwies der wohl-gebohrne Herr Assessor Wrangel von Koddil vermöge eines richtigen Kaufbriefes,dass das Grab unter Nr. 53 ihm erblich zugehöre, welches mit Zuverlässigkeit attestirtChristian Hippius, Oeconomus. Den 17. Februar wurde mit Einwilligung des HerrnAssessors Wrangel von Koddil die Leiche des weyland hochwohlgebohrnen HerrnLandraths Carl Wrangel nach einem Alter von 83 Jahren unter diesen Stein be-graben. 1 ) 54. B. W. Wrangel. Nachdem die respektiven Erben des WrangeischenHauses von Kohat, nämlich der wohlgebohrne Oberstlieutenant und Landrath G. 0. vonBerg, der wohlgebohrne Oberstlieutenant Carl Friedrich von Gersdorff und der Ka-pitän Bernd Johann von Wrangeil nach Anweissung des Proclama die Dokumenteüber das Grab Nr. 54 gezeigt (Fortsetzung fehlt). 1 )
55. von Behr. — 56. Dvi Taube; Victor Lode; Engelhardt. — 57. Otto Reinh.Nieroth; Caspar Ulrich; Wrangel von Kohat. Nachdem die respektiven Erben desWrangeischen Hauses von Koliat, nämlich Ihro Wohlgebohren Her Landrath undOberstlieutenant G. 0. von Berg, der Wohlgebohrne Her Oberstlieutenant Carl Friedrichvon Gersdorff, und der Wohlgebohrne Her Capitän Bernd Johann von Wrangelnach Anweisung des Proclama die Dokumente über das Grab Nr. 57 in dem mittelstenCreuzgange zwischen denen beiden Pfeilern und Mannsstühlen gegen Osten und Westenbelegen, gegen Norden an das Tauben von Jendel, jetziger Zeit Herrn Mannrichtersvon Engelhardt unter Nr. 56, Süden an Rehbinders Grab unter Nr. 58 stossend, den17. März 1748 produciret, ihr habendes'Recht daran legitinec Mod. Justificiret, die Kostendarüber, so sich auf zwei Rubel achtzig Kopeken belauffen und die eingehauene Nummermit fünfzig Kopeken entrichtet, so haben auf Ordonance Eines hochlöblichen Conventsder Dohmkirche dieses Attestum darüber gebührend anfertigen, quittiren und ausliefernsollen. Reval, 13. Juli 1748. Joh. M. Litsch, Oeconomus.
!) Urtextliclier Auszug aus den Prototollen des Dora-Kirclien-Convents in Eeval.