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Erbgral)Stätten in der Dom- und Ritterkirche zu Reval.
Aus dem Verkaufsbriefe der Erbgrabstätte auf dem Dom zu Reval seitens derDorothea Virx, des Dietrich Methstaken Wittwe, an Evert von Delwich, d. d. Revalden 31. März 1559, ersehen wir, dass diese Erbgrabstätte auf dem Dom zu Reval ,,an derMauer nach der Stadt zwischen der Sögen von Hanyeck und der Wrangel von SageErben-' belegen ist.*)
Das Innere des Doms zu Reval mit seinen Erbbegräbnissen.
Von den Erbbegräbnissen, wie solche in der Cathedralkirche zu Reval 1742inventirt. (Von Joh. Mart. Litschio p. d. Oeconom. Templi by catliedralis [Acten imOber-Consistorii-Archiv Reval].) (Hierzu der Grundriss.)
1. Ryning und Piesenhausen. — 2. de la Gardie, Steenbock. — 3. Horn, Knorring. —4. Bischof N. Richter. — 5. Brehm. — 6. Anrep. — 7. Uexküll. — 8. Delwig. —9. Scharenberg. — 10. Reinliold Fersen von Sipp und A. F. Stackelberg. — 11. Taubevon Kuding. — 12. Thuren Fersen und Schlippenbach. — 13. Hastfer. — 14. Ulrich. —15. Löwen. — 16. Bielsky. — 17. Hans Maydel. — 18. Grasse und Huene. — 19. BerensTaube, Pohlen von Palms. — 20. Berens Taube, Pohlen von Palms. — 21. JürgenUexküll. — 22. Wold. Reinli. Uexküll, olim Köpkin. — 23. Hasselbach Nuck.
24. Wrangel; 1747 Liungreen. Die von Kapitän Hans Wrangel, Erbherr aufHeymar, am 18. December 1650 in der Domkirche sub Nr. 24 belegene, „eigenthümlichacquirirte" Grabstelle ist, nachdem dieselbe am 30. Juni 1654 auf Hermann Wrangelvon Addinal, darauf auf dessen Bruder Hans Wrangel auf Fähtenhoff und vondiesem am 24. Juli 1669 auf den Major Wolmar Wrangel und auf dessen GemahlinAnna Helena Wrangel übergegangen, von der letzteren Tochter, der Wittwe desKapitäns Hans Ernst Maydel, mit Namen Anna Dorothea Müller, an den General-Kriegscommissionär Jonas Ijiunggreen am 2. October 1736 verkauft worden.
25. Rein. Uxküll-Güldenband. —- 26. Gustav Lode von Schwentelu. — 27. DietrichLode. — 28. 0. W. Taube von Riesenberg; Bistram. — 29. Bernhard Taube;von Maydel. — 30. Gustav Grasse; Hastfer von Formuls. — 31. Posse; Erich ReinlioldJoh. Fersen. — 32. Riesbieter, Wrangel, Ungern. — 33. Mannerberg. —• 34. Röttger,Reinhd. Lode. — 35, Verschlossenes Grab des Feldmarschalls Fabian von Fersen; olimTaube von Payak. —- 36. Erbbegräbniss. — 37. B. J. Uexküll auf Meks. —- 38. Nichtzu öffnen; Laars Peerson. — 39. Erbbegräbniss. — 40. Rittmeister Reinliold Buxliöfden. —41. Eckenschild. — 42 bis 45. Erbbegräbnisse. — 46. Otto Willi. Fersen-Raikiil; Schlippbach.
47. Hans Neukirch, Wrangel von Koil. „Anno 1749 den 2. März produciret der HerrLandrath Carl Wrangel von Koil einen brüderlichen Vergleich vom 17. Februar 1682über dieses des vormaligen Landraths Hans von Neukirch Begräbniss erwiesen sein, daraufhabendes Recht, so wurde Ihnen solches unterm 17. März 1749 auch zuerkannt und dasgehörige Attestatum ausgeliefert (XIII 30, 61). Anno 1761 den 30. October wurde weylandwohlgebohrne Fräulein M a r g a r e th a E1 i s a b e t h W r a n g e 1 in dieses Begräbniss begraben." 2 )
1) von Toll, Briefl. I. p. 867 Nr. 1484.
2 ) Urtextlicher Auszug aus den Protokollen des Dom-Kirchen-Convents in Reval.