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1 (1887)
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Anno 1752 den 12. Februar sollten des Herrn Oberstlieutenants von Gersdorffzwei Kinder hierin beigesetzt werden, weiln aber sich bey der yffnung diesses grabesfände, dass solches ihr Grabmahl sein möchte, so wurde gebethen, das Grab Nr. 41 zuöffnen, allwo schon vorhin die Leichen diesser Familie beerdigt worden, biss fernereabmachung. Am 4. Februar 1758 liess der Herr Oberstlieutenant von Gersdorff seinedrei Kinder in dieses Begräbniss Nr. 41 gegen ordentliche Bezahlung heben und mitEinwilligung des Herrn Gouvernementsrathes von Berg im Wrangel von KohatsclienErbbegräbniss Nr. 57 beisetzen.

Eodem bewilligte auch der Herr Gouvernementsrath von Berg, dass des HerrnOberstlieutenants von Gersdorff von Oesel anliero gebrachte und daselbst bereits begra-benen Kinder, nämlich der Sohn Carl Johann von vier Jahren und das Fräulein JohannaCharlotte von drei Jahren auch in dieses Grab eingesenkt werden könnten, welches dandato geschehen. Am 23. Juli 1757 liess der Herr Gouvernementsrath von Berg diesesGrab ganz renoviren und repariren, zahlte auch die gehörige Unkosten mit 10 Kübel51 Kopeken. Am 13. October 1760 winde eine von des hochwohlgeborenen HerrnGouvernementsraths von Berg Zwillinge, ein Fräulein, welches todt zur Welt gekommen,in dieses Begräbniss beigesetzt. 1 )

58. Fab. Tiesenhausen; Kehbinder. 59. Graf Mellin. 60. Fromh. Taube;G. J. Stackelberg. 61. Uexküll von Harck; Erdstelle. 62. Br. Magnus Nieroth;Pillar von Püchau.

63. Hans Wrangeil von Allo; Kosen von Sonorm. Am 13. Juni 1683 verkaufteHerr Friedrich Romanowitz nicht allein für sich, seine Erben und Erbnelimen, sondernauch für seine Gebrüder und Frauen Schwester, deren Erben und Erbnehmen sein inder königlichen Domkirche zu Reval in der Mittelreihe oder Gange derselben gegenseligen Herrn Obersten und Landrath Hanss Wrangel von Allo Epitaphio belegenes,und von seinem Vater Hans Romanowitz anno 1640 den 1. Mai von der Domkirche zuReval erkauftes Erbbegräbniss an Herrn Hanss Wrangel, erbgesessen auf Waschelund Toal, Ihro königlicher Majestät zu Schweden wohlverdienten Obersten und wohl-betrauten Landrath im Herzogthum Esten, für vierzig Thaler, und übergiebt demselbenden Original-Kaufbrief der königlichen Domkirche von 1640 den 1. Mai, und entsagt allerund jeder Ansprüche an dies Erbbegräbniss für sich und seine Erben und Erbnehmen,auch seiner Gebrüder und Geschwister etc. Weü in dem Begräbniss nur die Leichedes Secretär Adam Friedrich von Fischbach begraben liegt, so will Romanowitz dieWitbe desselben dahin halten, dass sie die Leiche ihres Mannes herausnimmt undanderswo begräbt, damit das Begräbniss ganz leer sei. 1 )

64. Carl Tiesenhausen. 65. Wrede; Douglas. 66. Waxelberg; Taubevon Poll. 67. Baranoff von Weetz. Anno 1744 den 23. Februar wurde die weylandwolüseelige Frau Barbara Helene geborene von Wrangel, Wittwe des seligenCapitän Baranoff beerdigt. Am 17. März 1746 wurde des Hakenrichters BaranoffSöhnlein beerdigt. 1 )

i) TJrtextlicher Auszug aus den Protokollen des Dom-Kirclien-Convents in Reval.

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