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3. er trug in die bereits vollendete Liste früher oder später, doch immernoch zu einer Zeit, wo er das „nos" zu deuten wusste, entweder nachfremder Angabe, oder nach eigener, nachlässiger Summirung, seine Glosse ein.
Möglich ist eins wie das andere. Schwerlich aber steht eine der drei Möglich-keiten der Gewissheit so nahe, dass aus ihr Folgerungen auf die Zeit der zweiten Rand-bemerkung zu ziehen sind.
Im Jahre 1275 (Livländ. Urk. 440a) bestätigt Capit. Eilardus die Grenz-scheidung zwischen dem Dorfe Athen (oder Alten) und Padis, welche Grenze der Capit.Saxo (Urk. 299) mit der Bemerkung „ordinata sunt haec coram vasallis domini regis inRevalia" bestimmt hatte. Eilardus untersiegelte nebst sechs Vasallen seine Bestä-tigung mit: „sigillo nostro una cum sigillis aliorum dominorum praesentium." (Cfr.Urk. 453a: „nostro et aliorum fide dignorum militum atquae clericorum sigillis ff. ;i )
Im Jahre 1298 endlich erfolgt in Urk. 569 a abermals eine Bestätigung durch denCapit. Eilardus, diesmal mit Zuziehung von zwölf esthnisclien Vasallen, als „consiliariisdomini regis in Esthoniae".
Fol. 46 b finden wir
Zeile 20: Dns tuki Kaeris VI et arnald II. Expülsi h'edes Dni villelmi;Zeile 21: wrang Kallis senkau III et ion scakaeman DI fritrik et winrik;wo offenbar zu lesen ist: „Expulsi heredes dni villelmi fritrik et winrik."
Fol. 50 a. Zeile 6—10:
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Paeitis soll offenbar in den Besitz des Dominus Eilardus hinabgezogen werden;die Worte dagegen: „quos emit a fratre epi baldwini" gehören höchst wahrscheinlichzu „vbias XXDI", wie ein Vergleich mit fol. 51a, Zeile 4—9 lehrt.
Dst Eilardus finden wir ferner:
Fol. 49 b. (Repel. Wiron. Par. Toruaestaeuaerae.) Dominus Eilardus. Lopae VUI.Fol. 50 a. (Repel. Wir. Par. Halelae.) Dominus Eilardus. Lopae ID.
Tuki und sein Bruder nmssten als Diener des Königs äquivalentweise zwei MartGetreide liefern als „Quaersaetae maen", d. h. als solche, welche sich von der Kriegsfolgedurch eine Steuer ablöseten.
An Parochialdörfern besass Dominus Tuki Heukael XX (?) Remoti etc. Eilarduspresbyter mit vier Grundstücken und drei.Haken. Thidericus de Kivel, Sohn des DominusOdwartus, besass unrechtmässiger Weise einige Güter, die eigentlich dem Dominus