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Es wird nun verlangt aus diesen Beobachtungen diegenaue Uhrcorrection gegen Sternzeit und das Azimuth desSignales herzuleiten. Zuerst findet man, dass als man nachdem Signale visirte, und der Höhenkreis nach rechts umge-legt war, die Ablesung auf dem Horizon(alkreise=179° 58' 50".4war, dagegen war bei der Umlegung nach links diese Able-sung = 359 0 57' 44".5. Da nun das Fernrohr auf der Mitteder horizontalen Umdrehungs-Achse befestigt war, so folgtollenbar, dass der doppelte Collimationsfehler 2 C— 65".9oder C = 32".95 ist, und bei Höhenkreis rechts negativ zunehmen ist; nun fand ihn aber Struve durch die Beobachtungeines anderen irdischen Abzeichens etwas grösser, und dieMittelzahl beider Bestimmungen gicbt dafür C = 34" 15 inBogen.
Mit dem genäherten Chronometerfehler, berechnet mannun das Azimuth desJPolaris, und findet daraus alsdann, dassdas nordöstliche Azimuth des Signales ungefähr=335°56' 2".3war; dadurch bestimmt man das Azimuth von Arcturus, undmit Hülfe dieses letzteren Azimuthes die ihm entsprechendeSternzeit; nach einer leichten Rechnung findet man alsdann,dass um6' l 26 / 50".8Chronometerzeit, dieSternzeit=rl6 /l 20'40".5,oder dass die Uhrcorrection = -f- 9 /l 53' 49".7 war; bei derersten Berechnung haben wir aber dafür 9''53' angenommen,und folglich bei dieser Annahme, einen Fehler = 49 '.7 be-gangen. Berechnet man nun nochmals das Azimuth des Polar-sternes, so findet man das entsprechende nordöstliche Azimuthdes Signales = 335° 56' 30".l, oder um 27".8 grösser alsvorher. Diese Aenderung im Azimuthe entspricht eine Aen-derung im Stundenwinkel des Arcturus von sehr nahe 1".3in Zeit, und daher wird alsdann die Uhrcorrection=-{-9 / ' 53'51".0werden, welche aber schon so nahe an den dafür bei derzweiten Berechnung angenommenen Werth liegt, dass wirden noch jetzt übrig bleibenden Fehler, leicht durch propor-tionale Theile finden können, denn da einer Aenderung von