384
woraus C = 8".2 in Bogen folgt, und die Absehenslinieneigt sich also von der senkrechten Linie zur Umdrehungs-Achse nach der Seite des Ocularendes der Achse hin. Folg-lich ist das nordwestliche Aziinuth des Fernrohres=68° 51' 23".In den Formeln (1) bis (5) des §. 109. Seite 299, bedeutetA das Aziinuth von Norden nach Osten gerechnet; und./den Absland, des auf der Umdrehungsachse senkrecht stehen-den grössten Kreises, vom Zenilhe; positiv wenn das westlicheEnde der Achse das höhere ist; im vorliegenden Falle wird alsoA — — 68 0 51' 23" undj = -f 11" bei Kr. N. 0., ./ = + 9".5bei Kr. S. W, Berechnen wir:
sin N, — cos (f sin A; tg M, — — sin </*. tg A;
jy jy j •/. sin jyj i cos y cos il/,
' cos 1V, ' cos N,
so kömmt N — — 28 0 O/yS; AI = + 65 0 53' 10". Damit be-stimmt man die Fädenreductionen nach der Formel:
sin F
sin 4 ißr i) •—■ / f I f \
2 cos ö cos N cosUM -f- —L—j
WoiFdenFadenabstandbczeichnet, und £und t, die westlicheStundenwinkel bei den Antritten des Sternes an den Mittel- undSeitenladen bedeuten; bei der Berechnung verfährt man sowie wir oben (§. 130. Seite 373.) erklärt haben. Auf dieseWeise bekommen wir die lleductionen:
bei Kr. N. 0. ... — 17' 23".0 - 10' 29".9;bei Kr. S. W... + 9'45".3; -f 17'9".7.
Damit findet man den Durchgang des Sternes durch denMittelfaden: