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1 (1850)
Entstehung
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381
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Iiiii ähnlicher Ausdruck folgt auch aus den westlichenBeobachtungen. Da der östliche Stundenwinkel = « sder westliche aber = s a ist, wo s die Sternzeit derBeobachtungen und a die AR des Sternes bedeuten; so siehtman, dass das arithmetische Mittel aus beiden Polhöhenbe-stimmungen, unabhängig von den kleinen Constanten Fehlernder Uhrcorrection wird.

Wie man sich zur Beobachtung vorbereitet und wieman die Rechnung zu führen hat, wird das folgende Bei-spiel zeigen. Am 18 len August 1849 wurde « Cep/iei inPulkowa im Osten und Westen, weit vom Meridiane mit eineinkleinen Ertelschen Passageninstrumente beobachtet. Die Pol-höhe in Pulkowa ist </>r =59° 46' 18"; am 18 len August 1849war nach dem Nautical Almanac die scheinbare AR von « Cephei « = 21 /( 15' 2".4 und die Declination d = 61 0 57' 7".Benennen wir durch N die Entfernung des Verticalkreisesvom Pole, und durch A und t das Azimutli und den Stunden-winkel zur Zeit der grössten Ausweichung des Sternes vomMeridiane, so kömmt: A 7 :=90° d:

i cos d ta w

sm A = ; cos t .

cos<p ig d

Im vorliegenden Fall ist A=69° 8'5; t =: 23 0 52'5 =1 A 35' 30". Aus der strengen Besseischen Formel für dieFadenreduction (§. 111. Seite 307.) linden wir, dass für N

= 90 0 ö-, sin^(s s') =1/ sein wird, wo F die

r sm 2 8

Fadendistanz, in Bogen; und s s' der in Bogen ausgedrückteUnterschied der Sternzeiten der Durchgänge durch denMittel-und Seitenfaden ist. Setzen wir F 0° 10' 40", wie esbei uns nahezu der Fall war, so kömmt s s'=. 7° 0'40"O ft 28' 2".7. Die AR von « Cephei ~ 21 h 15'2".4; folg-lich ist die Sternzeit der östlichen Digression = 19'» 39' 32".4;