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1 (1850)
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das Azimuth der Marke für jede Lage des Instrumentes be-rechnen, und die Mittelzald aus den Resultaten wird dengenauen Werth des Azimuthes, unabhängig von den constan-ten Fehlern des Instrumentes, und von den Fehlern in dengeraden Aufsteigungen der Sterne, und nahezu frei von demFehler des Chronometerganges geben.

In dem weiter unten folgenden Beispiele, werden wireine einfache Methode angeben, vermittelst welcher man inder Praxis, aus vielen angestellten Beobachtungen von Sternen,den Chronometerfehlcr, mit genügender Genauigkeit, berech-nen kann. Wenn der Beobachter glaubt, dass das Fernrohrdes Instrumentes sein Azimuth nicht geändert hat, so kanner die wahrscheinlichen Correctionen der angenommenenWerthe für u, c und a bestimmen, indem er Bedingungs-Gleichungen formirt, und diese nach der Methode der klein-sten Quadrate auflöst; diese Auflösungsart findet man in derAbhandlung von Struve erläutert, die den Titel führt: Expe-dition chronometrique executee en 1813 entre Pulkowa etAltona p. 72, 73.

118. Anstatt des Durchgangsinstruinentes, kann manauch hierzu das Universalinstrument, und den Theodo-liten in horizontaler Aufstellung anwenden. In diesem Fallebestimmt man den Collimations-Fehler c, welcher immer sehrklein sein wird ganz ebenso: nämlich aus der Vergleichuugvon Beobachtungen, welche in beiden Lagen des Instrumen-tes angestellt wurden. An diesem Instrumente soll eigent-lich keine Umlegung der Horizontal-Achse vorgenommenwerden; man wendet aber das Instrument an, zur Beobach-tung der Sterndurchgänge in zwei entgegengesetzten La-gen der Horizontal-Achse, durch Umdrehung derselben um180° um die Vertical-Achse, Da es immer ungewiss bleibt,ob man wirklich ganz genau um 180 0 gedreht hat, so inussman annehmen, dass das Azimuth des Fernrohres in beiden

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