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1 (1850)
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Gauss erwähnen, welche zu guten Resultaten führt, wennman auch mit sehr schlechten Instrumenten versehen ist.Sie besteht ganz kurz darin, dass man mit dein genähertenStande des Chronometers, und der genäherten Breite desBeobachtungsortes, die ungefähren Chronometerzeiten be-rechnet, wenn drei bekannte Sterne, dieselbe Höhe erreichenwerden, und darauf nach dein Chronometer genau die Mo-mente beobachtet, wenn dieses sich bei jedem der drei Sterneereignet. Aus diesen Beobachtungen kann man alsdann nichtbloss die Breite des Ortes und den Stand des Chronometers,sondern auch den Fehler des Instrumentes finden. Um sonäher der Unterschied der Azimuthe der drei beobachtetenSterne an 90° sein wird, desto grösser wird die Genauig-keit des Resultates sein. Der tägliche Gang des Chronome-ters, wird hierbei als bekannt vorausgesetzt. Ziemlich langeRechnungen sind hier nicht zu vermeiden; die angewandteMühe wird aber durch die Zuverlässigkeit der Resultatebelohnt.

Die sehr elegante Autlösung dieser Aufgabe, welcheGauss in der monatlichen Correspondenz von Zach für 1808gegeben hat, wollen wir an einem andern Orte anführen.Der Astronom Knorre, durch viele wissenschaftliche Arbei-ten bekannt, hat diese Methode für practischen Gebrauchnoch mehr vervollständigt, und in einer dazu besondersverfassten interressante Abhandlung, in russischer Sprache,welche zu Nicolaew im Jahre 1832 erschien, näher erläutert.