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6 tens Zu allen diesen Berechnungen, reichen östelligeLogarithmen vollkommen aus, in vielen Fällen genügen sogarIsteilige.
7tens Wenn die Gradtheilung auf dem Limbus, wie esbei dem unbeweglichen Verticalkreise des Theodoliten derFall ist, von der rechten aus, nach dem oberen Theile desKreises fortgezählt wird, so muss man x oder die Heductionauf den Meridian, wenn der Verticalkreis nach links umge-legt ist, zur Ablesung des Nonius zulegen, hingegen mussman x von der Ablesung abziehen, wenn der Kreis nachrechts umgelegt ist, und in beiden Fällen erhält man als-dann die Ablesung, die der Meridian-Zenithdistanz entspricht.Sollte man indessen versäumt haben, die Lage des Vertical-kreises zu bemerken, so isl'es leicht sie nachher zu bestimmen,denn zieht man diejenigen Reductionen auf den Meridian,welche hätten zugelegt werden sollen, von den Ablesungendes Nonius ab, so wird man anstatt eine Uebereinstimmungunter den auf den Meridian rcducirten Nonius-Ablesungenzu erzielen, ein bedeutendes Auseinandergehen finden, wel-ches mit der Entfernung vom Meridiane sich immer vergrös-sert; es wird daher allemal leicht sein, das richtige Zeichender jedesmaligen Reduction zu bestimmen.
fstes Beispiel. Im Jahre 1836 am 30 slcn September,wurden zu Novotscherkask, am Verticalkreise eines Theodo-liten die Zenithdistanzen des Sternes « Aquilae gemessen:das bei der Beobachtung gebrauchte Chronometer, war um15'« 13' 46".9 Chronometer Zeit, um 0'« 33' 0",72 zu spätgegen mittlere Zeit in Novotscherkask, und die Voreilungdes Chronometers gegen mittlere Zeit, betrug in einem mitt-leren Tage 3".84. Die genäherte nördliche Breite des Beob-achtungsortes =47 0 24'; seine genäherte Länge = 1 A 46' 58"östlich von Berlin; die scheinbare AR von « Aquilae waram 30 sl °" September 1836 = 19'' 42' 48".72, seine Abwei-chung ö = + 8 0 26' 34",0.