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1 (1850)
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Halbkugel}, so durchschneidet es den Meridian in 7" zwi-schen dem Aequator und dem Horizonte; es sei Z 7" z7" A = d, wo d die Anzahl von Graden, Minuten und Se-cunden bedeutet, die in der Declination enthalten sind; so istalsdann <p = A Z = Z T' A 7", und

<p := z <5 (4).

93. Hieraus erhellt es, dass die Genauigkeit der Brei-tenbestimmung ganz und gar von der Genauigkeit der an-genommenen Declination des Gestirnes abhängt; aber esgiebt zwei Methoden die Breite eines Ort, unabhängig vonder Declination zu bestimmen; die erstere und in den mei-sten Fällen vorzüglichere von diesen Methoden, bestehtdarin die Zenithdistanzen, eines in der Nähe des Poles ge-legenen Sterns, zur Zeit der oberen und unteren Culmina-tion durch den Meridian zu beobachten, und die anderedarin, die Zenithdistanzen der Sonne zur Zeit des Som-mer- und Winter-Sölsticiums zu bestimmen.

Istens, Wenn wir annehmen, dass ein Circumpolarstern,in der oberen Culmination durch den Meridian, zwischendem Pole des Aequators und dem Zenithe durchgeht, undseine Zenithdistanz in der oberen Culmination = z oder seineHöhe H 9 0 und seine wahre Zenithdistanz inHer unteren Culmination = z oder Höhe h 90 z, ist,so folgt aus (1) und (2) §. 92. Seite 246:

<prr90 °-l(z, + z) = **±h

Wenn der Stern in der oberen Culmination durch denMeridian zwischen dem Aequator und dem Zenithe durch-geht, und seine Declination d > 90 tp und < tp sein wird,so wird man ihn auch in der unteren Culmination beobachten