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1 (1850)
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Beobachtungen =z gefunden wurde, so kann man für ihrenangenähert wahren Werth z -f- b sin % anneinnen, wo b so-wohl positiv, als auch negativ sein kann.

Zur Bestimmung von b giebt es nun verschiedene Me-thoden; die allergenaueste von ihnen, rührt von Bessel her,und wird vorzüglich bei grösseren Instrumenten angewandt;sie besteht in folgendein (Astronomische Nachrichten Nu. 61);man stellt nämlich das Instrument, mittelst des Niveaus soauf, dass sein Verticalkreis, auch wirklich vertical steht, richtetalsdann das Fernrohr beinahe horizontal, und stellt in seinerNähe, auf beiden Seilen zwei Fernröhre A und B auf, dieihre Objective nach dein Instrumente kehren; diese Fern-röhre müssen beide in ihrem Focus, zweie sich durchschneidendeFäden enthalten; die sich bei dem einen Fernrohre unterrechten Winkeln, beim anderen aber Unter einem spitzenoder stumpfen Winkel scheiden; ferner muss noch ausser-dem, wenigstens eines der beiden Fernröhre, zum BeispielB irgend eine Einrichtung zu micrometrischen Bewegungenin der Richtung senkrecht zu seiner optischen Achse, nahezuparallel mit dem Horizonte haben. Zuerst giebt man nämlichden Fernröhren A und B eine solche Lage, dass ihre Objectiveauf das Fernrohr des Instrumentes gerichtet sind, und zwarauf solche Weise, dass wenn man das Objectiv des Fernrohresam Instrumente, auf das Objectiv des Fernrohres A richtet,dort die Fäden deutlich gesehen werden, und dass zugleich,wenn man ferner das Fernrohr des Instrumentes um seinehorizontale Umdrehungs-Achse dreht, ohne es irgend wieseitlich, aus seiner Verticalebene zn verrücken, alsdann auchsein Objectiv auf das Objectiv des Fernrohres B gerichtetsein wird.

Darauf stellt man das Fernrohr des Instrumentes so aufdas Fernrohr A ein, dass man in der Mitte des Raumes, beimersteren Fernrohre, zwischen seinen beiden Horizontalfäden,den Durchschnitt der beiden Kreuzfäden des Fernrohres A

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