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1 (1850)
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ermitteln, besieht in der Anwendung eines künstlichen Queck-silber-Horizontes. Hierzu sucht man nämlich zuerst, durchwirkliche IJmlegung der horizontalen Umdrehungs-Achse,so genau wie nur irgend möglich, die Ungleichheit in derDicke der Zapfen zu erforschen, alsdann sucht man die Nei-gung der Umdrehungs-Achse mitteilst des Niveaus; und be-stimmt ebenfalls die Neigung d&f Umdrehungs-Achse, indemman den Polarstern u Ursae minoris zuerst direct, aneinigen Fäden im Gesichtsfelde des Fernrohres, und daraufsein gespiegeltes Bild auf der Oberfläche des künstlichenQuecksilber-Horizontes an den andern Fäden iin Fernrohrebeobachtet. Aus diesen Beobachtungen, kann man alsdann,ganz genau ebenso wie wir es in §. 67. Seite 169.^ gezeigthaben, ohne weiteres die wahre Neigung der horizontalenUnulrehungs-Achse des Fernrohres i -f- y oder i' y her-leiten; wobei die Wcrfhe von i oder V schon bekannt, dervon y aber, erst noch zu finden ist. Auf ähnliche Weisestellt man nun eine Beobachtung bei der entgegengesetztenLage des Instrumentes an, indem man hierzu den oberenbeweglichen Theil des Instrumentes um 180° horizontal herum-dreht; ausderUebereinslimmungder bei diesen beiden entgegen-gesetzten Lagen gefundenen Werthe von?/, wird man dann denwahrscheinlichsten Werth von y finden und auch schliessen kön-nen ob die Curve, welche die Gesichtslinie des Fernrohres, beiseiner Umdrehung um die horizontale Umdrehnngs-Achseherum, beschreibt, auch wirklich in einer Ebene liegt oder nicht.

Ueberhanpt wirkt die Durchbiegung der horizontalenUmdrehungs-Achse, ganz ähnlich wie eine Neigung dieserAchse selbst, und folglich muss man sie auch in der Bech-nung auf ähnliche Weise berücksichtigen; es sei zum Bei-spiel die Durchbiegung = y, so wird diese alsdann auf dieAblesungen der Verniere am IIorizontal-Kreise einen Ein-lluss hervorbringen, der gleich y coty z ist, wo z die Zc-nithdistanz des beobachteten Gegenstandes bedeutet.

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