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Wenn dieTheilung am obersten Theile des Kreises eben-falls von der Linken nach derjRechten zunimmt, diese Thei-lung sieb aber am beweglichen Kreise, oder an einem Limbusbefindet, der sich zugleich mit dem Fernrohre dreht, währenddie Verniere sich am festen Kreise befinden, so muss manoffenbar die obige ltegel umkehren, und erhält alsdann:

* ^ L - R =M-R=L-M

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Bestimmung der Zenithdistanz eines Gestirnes.

78. Da die Zenithdistanzen der Gestirne sich unaufhör-lich ändern, so muss man bei jeder Beobachtung die Zeitaufschreiben. Der Stern wird hierbei entweder in die Mitteder Fäden, oder in die Mitte des kleinen Rechteckes einge-stellt, welches von den gegenseitigen Durchschnitten derbeiden horizontalen und beiden verticalen Fäden gebildet wird.Wenn man die Sonne beobachtet, so muss man den Ober-oder Unterrand, auf solche Weise, auf die Mitte der Fäden,oder in das erwähnte kleine Rechteck einstellen, dass einean diesen Rand horizontal gelegte Tangente, den Raum zwi-schen den beiden Horizontalfäden in zwei gleiche Hälften zutheilen scheint. Wünscht man ausserdem die Zenithdistanzdes Zentrums eines Gestirnes unabhängig von seinem Halb-messer zu finden, welcher in schwachen Fernröhren, wegeneiniger später zu erwähnenden Ursachen, etwas zu grosserscheint, so muss man, abwechselnde Beobachtungen desOber- und Unterrandes in gleicher Anzahl anstellen. Beidem Monde, wird dieses selten möglich sein, weil man mei-stens nur einen Rand des Mondes sehen kann; in diesemFalle erhält man die Zenithdistanz des Mondcentrums dadurch,dass man zu der beobachteten Zenithdistanz seines Ober-