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chung derselben von der Lothlinie ist die Neigung der beidenAchsen Um die Neigung der Yerticalachse in dieser Rich-tung zu messen, giebt es mehrfache Mittel; das bequemstemag folgendes sein.
Man drehe den oberen beweglichen Theil des Instrumen-tes um 90 0 im horizontalen Sinne, so dass der HöhenkreisT U (Taf. 2. n. Fig. IV) mit dem Niveau in die Richtung zustehen kommt, in welcher früher die Horizontalachse lag.Jetzt wird das Niveau, wenn es früher berichtigt gewesen,nicht mehr einspielen. Man kann aber die Umgänge derFussschraube zählen, welche das Niveau wieder zum ein-spielen bringen, und auf diese Weise die Neigung in Umgän-gen der Schraube erkennen. Hierzu muss die Fussschraubean ihrem Kopfe eingetheilt, und mit einem Zeiger versehensein. I)a die Anzahl der Secunden, welche auf eine Umdre-hung der Schraube gehen, leicht zu finden ist, so wird es auchleicht sein, die erwähnte Neigung in Secunden auszudrücken.
Dieses, und andere ähnliche Verfahren, sind immer mitdem Uebelstande verknüpft, dass man das Instrument demirdischen Gegenstande sehr nahe aufstellen muss. Der Polar-stern ist daher einem solchen Gegenstande vorzuziehen. Hatman zuerst die verticale Umdrehungs-Achse des Instrumentes,mit Hülfe des Niveaus und der Fussschrauben, genau loth-recht gestellt, so bleibt es nur übrig die Neigung der soge-nannten Horizontalachse des Fernrohres zu bestimmen. Dazuwird ein Quecksilber-Horizont angewandt, und der Durch-gang des Polarsternes im directen Bilde durch den einen, durchden anderen verticalen Faden aber, im reftectirten beobachtet.Aus diesen Beobachtungen lässt sich die Neigung sehr be-quem finden, nach folgendem von H. v. Slruve vorgeschlage-nen Verfahren. *)
Breitengradmessung in den Ostsee-Provinzen Russlands.Theil I. Seile 29.