Druckschrift 
1 (1850)
Entstehung
Seite
180
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nur zu wissen nach welcher Richtung hin die Gradtheilungauf dein Horizontalkreise hinläuft. Wenn der Beobachter sichin C" befindet, und zuerst das Fernrohr auf das Sygnal Ceinstellt, und es nachher nach rechts dreht bis es den Ge-genstand A trifft, so dass der Winkel C C A stets von 0 0bis 360 0 von links nach rechts gezählt, kleiner wie 180 0wird, somussman in diesem Falle bei den Münchener Instru-menten, die Correclion x zur Angabe der Vorniere zule-gen; wenn aber der Winkel C CA— W grösser,wie 180° ausfällt, so muss man x abziehen; denn im erstenFalle wird sin W positiv, im zweiten aber negativ, sodass man also für die erwähnten Münchener Instrumentefolgende allgemeine Regel aufstellen kann: die Correction

-4- sin IV, ist immer zur Vernierangabe zuzuad-

E sin l" *

diren; der Winkel IV wird fortwährend von 0° bis 360°gezählt, indem man die Zählung von C aus nach A fortsetztund der Richtung von links nach rechts folgt; alsdann entschei-det das Zeichen bei sin W ob die Correction positiv odernegativ zu nehmen ist.

Wenn von C aus, noch ein anderer Gegenstand Bbeobachtet wird, so muss man für diesen auf ganz dieselbeWeise die Correction y — C B C — B C' B' berechnen,indem angenommen ist, dass die Linie C' B' parallel mit derLinie C B ist. Der Unterschied der so verbesserten Rich-tungen, bestimmt alsdann den Werth des gesuchten Win-kels A C B, wofür wir A C B ! - y — x = A C B er-halten, wenn B rechts von A ab liegt.