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1 (1850)
Entstehung
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die sich im^Ocularröhrchen befindet. Nimmt man das ganzeOcularröhrclien aus dem Fernrohre heraus; die Augengläserebenfalls weg und löst die Schrauben, welche die Platte be-festigen, so wird man leicht zur Platte gelangen können.Herr v. Struve hat folgende Hegel zum Aufspannen derFäden gegeben, zu welcher wir noch Einiges aus unserereigenen Erfahrung hinzufügen werden. Man erhält die Fä-den entweder von der Spinne selbst, oder nimmt sie vomCocon der Spinne. Im ersten Falle lässt man die Spinnelängs einer Schreibfeder laufen und zwingt sie durch eineErschütterung sich vom Ende derselben an einem Fadenherabzulassen. Ein solcher Faden lässt sich mit einem ge-öffneten Zirkel, dessen Schenkel mit Wachs oder Firnissbestrichen sind, dadurch auffassen, dass man jede der Spit-zen so bewegt, dass sich der Faden um den Schenkel desZirkels wickelt. Darauf befeuchtet man den Faden entwe-der mit lauwarmem Wasser, oder auch durch Anhauchen;und bringt dann endlich nach und nach die beiden Spitzendes Zirkels so weit auseinander, bis der Faden die grössteSpannung erreicht hat. In diesem Zustande hoher Spannungmuss der Faden auf die Platte befestigt werden, damit erauch bei feuchtem Wetter straff bleibt. Der aufgefasste Fadenwird dann mit Hülfe des Zirkels in die gehörige Lage aufdie Platte gebracht und durch einen Tropfen heissen Wachsesoder durch etwas, mit einer feinen Holzspitze aufgetragenen,Firnisses befestigt*); Firniss ist hiebei vorzuziehn weil dasWachs bei grosser Kälte springt und bei grosser Hitze weichwird.

Die Fäden, welche unmittelbar von der Spinne erhaltenwerden, sind zuweilen ungemein dünne **) und daher Nachts

*) Hierzu wird solcher Firniss gebraucht mit dem man Mes-sing überzieht.

**) Zwingt man durch wiederholte Erschütterungen die Spinnesich abermals herabzulassen, so bekommt man dickere Fäden.