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Geschichte des uradelichen Aufseß'schen Geschlechtes in Franken
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(5. Bezüglich der Wistelgauschen und Nothmainschen würz-burgischen Geschlechtslehen wurde zwischen Daniel (257), pankraz(266), Gerhard Siegmund (255) und Zakob (267) am HZ- Juni (626ein Vertrag abgeschlossen, wonach stets die zwei Aeltesten, und zwarzuerst Werner und Gerhard Siegmund und dann Jakob und Heinrich7lchatz (263) einen Bevoll,nächtigten (Lehenvogt) ausstellen sollen, derdie Lehengefälle dieser Lehen einkassirt und vertheilt.^)

(6. Am (5. Zanuar (658 theilten die vier Söhne des im Jahre(655 zu Culmbach verstorbenen Daniel v. A, (257) ihre Güter. Siemachten vier Theile, und erhielt Christoph Daniel (259) Aufseß nebstden dazu geschlagenen Gütern und Gesällen, Hans Wilhelm (262)Wüstenstein nebst dazu gehörigen Gütern und Gesällen, Hans Christoph(265) Wadendorf nebst dazu gehörigen Gütern und Gesällen, endlichSiegmund Dietrich (255) den Zehnten zu Gberküps und Gesälle zuWadendorf.2)

(7. Die Söhne Christoph Daniels (259) theilten sich am (5. April(676 in den Besitz von Aufseß. Friedrich (293) erhielt den altenSchloßtheil (Gttos Kemnate), Carl Heinrich (299) den von ihrem Vaterangebauten neuen Schloßtheil. Ungetheilt blieben der große Thurmmit seinem Geschütz, die Kirche, der Brunnen, das Bräuhaus, derFaßboden, der Schnecken- (Treppen-) Thurm, der Hos beim Brunnenund Stadel, die Böden über dem Viehhaus, Treppenthurm und Hohl-kehlen.^)

(3. In einem zweiten vertrage vom 22. Februar (677 theilenFriedrich und Carl Heinrich die Felder, Wiesen, Waldungen, Wässerund Hofstätten und öden Kemnaten zu und bei Aufseß. Außerdem istbestimmt, daß alle Unterthanen zu Aufseß in der damals noch herr-schaftlichen Wühle mahlen lassen sollen, welche Wässerzeiten für dieWiesen bestehen sollten und wie der lebende Zehnt vertheilt werdensollte. Das Jagdrevier eines Zeden ist genau bezeichnet.

Gemeinsam sollen bleiben die Brauereihofstatt nebst Zubehör, dasPfarrhaus, die vogtei und Gemeinherrschaft mit Ausnahme der Lehen-gründe, der Kirchweihplan und der Hirtenstab, sowie das Gemeindeholz.

Friedrich erhielt außerdem das alte und ganz öde Schloß bei denLinden in der Schönecken und Carl Heinrich das ganz alte öde Schloß,

9 Urkunde im Archiv zu Aufseß.9 Urkunde im Archiv zu Aufseß.9 Urkunde im Archiv zu Aufseß.