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Geschichte des uradelichen Aufseß'schen Geschlechtes in Franken
Entstehung
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worin am 23. September König Ladislaus den Siegmund v. A.(ss6), Eonrads Bruder, belehnt. H Dagegen finden sich von da ankeine Bambergischen Bestätigungsurknnden inehr vor, so daß diese wohlgänzlich außer Gebrauch gekommen zu sein scheinen, da auch in derneuesten Zeit keine mehr ausgestellt wurden, weil sie sonst unfehlbarnoch vorhanden sein müßten. Sie waren auch nicht mehr nöthig, dadie Erbfolge schon s3s>3 durch Familienvertrag ein für allemal be-stimmt war.

sHSsl kommt Eonz v. A. zum kvolkenstein als Erbschenk vorF)

'Der Nachfolger Eonrads (ssP war wohl Hans W), der eben-falls sOM wieder verstorben war, da dessen Bruder Friedrich für ihn,den verstorbenen, am April quittirt, daß er vom Abt zu Gengen-bach, als dieser vom Bischof von Bamberg belehnt wurde, die deinHans als Schenken gebührenden 3 Fl. empfangen.

Interessant ist eine auf das Jahr bezügliche Notiz im überteuö. IZumberA. Nr. 8 toi. im Archiv zu Bamberg, abgedruckt imKorrespondenzblatt der deutschen Geschichts- und Alterthumsvereines870, S. 53, worin die Belehnung des Aufseß mit dein Erbschenken-amt besonders anerkannt ist.I

Hieraus gerieth das Geschlecht Aufseß wegen verschiedener Fragen,insbesondere darüber, ob nur einer oder zwei der Aeltesten die After-lehen und das Schenkenamt besitzen solle, unter sich in Irrungen,welche nur durch die Klugheit und das Ansehen des DomprobstesPeter v. Aufseß zu kvürzburg gütlich alsbald geschlichtet werdenkonnten. Hierzu wurden mehrere Vorschläge zu Papiere gebracht. ImJahre s5s6 ward verabredet, daß Heinz (s62) zu Königsfeld als derAelteste die Afterlehen und das Schenkenamt allein empfangen solle,sein Bruder Paul (s25) solle jedoch bei der Belehnung zugegen sein,auch voii deii Abtsgefällen des Amtes ein Drittel erhalten, wennwirklich Paul älter als Stesan v. Aufseß sein würde, was noch unent-schieden war. Heinz müsse jedoch mit seinen zwei Dritteln Abtsgefällenseine Auslage und Rittgeld bestreikn, wenn er nicht vorziehe, dieganzen Gefalle, sowie die Kosten mit Paul zu theilen. Da das Ge-schlecht Aufseß wegen des Halsgerichtes zu Aufseß mit dem BischofGeorg zu Bamberg in Uneinigkeiten gekommen war, welche bald zu

h Vriginal im Archiv zu Aufseß und Abdruck im i^. Heft der Schriftendes Bamberger historischen Vereins von 1887.

Schiffer, tllanuskript Theil II S. HZS, Bibliothek zu Alünchen 006.xsrm. 8Z2.

I (Quittung im Archiv zu Bamberg.