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Prot.H Seine Gemahlin war Charlotte Freiin v. Seckendorf, Tochterdes württembergischen General-Lieutenants Freiherrn v. Seckendorf undseiner Gattin Zosephine Freiin v, Vassimon, mit der er sich am 7. Sep-tember (82H vermählte und welche am 3. August (332 zu Bayreuthstarb, aber auf dem Familiengottesacker zu Aufseß begraben liegt.
Er wurde von Privatlehrern im Hause seiner Eltern erzogen,deren letzter vr. Schunck (später Professor zu Erlangen und Vber-Axpellationsgerichts-Nath zu München) ihn so vortrefflich vorbereitete,daß Hans schon mit (6 Jahren die Universität Erlangen beziehenkonnte, wo er die Rechtswissenschaften studirte. Nachdem er im Jahre(822 die Universität mit gutem Erfolge absolvirt und ein Jahr beidem Landgerichte Gräsenberg praktizirt hatte, verließ er den Staats-dienst, um der Verwaltung seiner Güter sich ganz zu widmen, bvieaus den im Archiv zu Ausseß befindlichen Akten und Urkunden undaus den bis zu seinem Tode fortgeführten Tagebüchern hervorgeht,hat er sich der Familienangelegenheiten in hervorragender lveise an-genommen, zugleich aber schon vom Jahre (323 an historischenStudien obgelegen und besonders die Erforschung des deutschen Mittel-alters und seiner Familiengeschichte betrieben. Vor Allem ordnete ersein sehr reichhaltiges Familienarchiv, was ihm um so werthvoller war,als er viele Prozesse in Lehensachen und sonstigen Güterangelegen-heiten zu führen hatte und darin das urkundliche Beweismaterial ent-halten war, dann aber sollte es als Grundlage für seine Familien-geschichte dienen, die er leider nicht vollenden konnte.^)
Schon von Jugend auf für Alterthums- und Geschichtsforschungseines Geschlechts und Deutschlands begeistert, suchte er bereits in dendreißiger (Zähren eine Alterthumssammlung in Nürnberg anzulegenund gründete den Anzeiger für Runde des deutschen Mittelalters, denspäter Professor Dr. Mone fortsetzte, zog sich jedoch bald wieder wegenMangels an Unterstützung und allgemeinem Verständniß nach seinerStammburg Ausseß zurück. Erst im Zahre (8H3 siedelte er wiedernach Nürnberg über, wo er unter Zugrundelegung seiner großen undgut geordneten Sammlungen von Büchern, Rupferstichen, Holzschnitten,Gemälden, Münzen, Medaillen und Alterthümern aller Art die Zdeezu einem germanischen National-Museum durch kvort und Schriftförderte und dasselbe im August (332 auf Grund eines Beschlusses
h Aufseßer Kirchenbuch.2) Abschn. I q.