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Geschichte des uradelichen Aufseß'schen Geschlechtes in Franken
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soviel seine Erbschaft jedesmal leidet. Dieselben sollen aus den Ijoch-stiften Bamberg und Würzburg gebürtig sein, endlich aber sollen auchAusländer aufgenommen werden, wenn sie Konvertiten sind. DieAufnahme derselben soll dem Zesuiteukollegium überlassen werden.Zum Eintritt in das Seminar soll mindestens die Reife all intimumclussem erfordert werden und soll sich der Aufenthalt bis aä absolutemNetapkysicam erstrecken können. Den eigentlichen systematischen Unter-richt sollten sie in der Akademie erhalten.

Da Bamberg bereits zwei Waisenhäuser besaß, hatte Z. B. wahr-scheinlich seine Ursprungsidee aufgegeben und die Gründung einesSeminars nach dem vorbilde desjenigen zu Würzburg ms Auge'gefaßt.

Auch das Testament von j?36 kam nicht zur Ausführung, da eram j?. Februar j?38 sein letztes Testament errichtete, nach dein dieStiftung nach seinem am 2. April f?33 erfolgten Tode ins Leben trat.

Nach diesem Testamente, welches bald nach seinem Tode zur Aus-führung gebracht wurde, sollten so viele arme Knaben von ehelicherGeburt, nicht unter j0 Jahre alt, und zwar zwei Drittel Bamberger,ein Drittel Würzburger ljochstiftskinder, aufgenommen werden, als dieKräfte der Erbschaft erlauben.

Die Erbschaft, welche am ss. August j?39 dem neu errichtetenAufseßschen Nezeptoratamt eingehändigt wurde, betrug nach den Aktendes Domkapitels 3j90t>9 Fh 8 Kr. rheinisch. Am H. Augustwurde der neue Bau für das Seminar eingeweiht und bezogen.

Z. B. war zwar Nliteigenthümer von Nengersdorf, mit dem eram 23. Zuli f?29 belehnt worden war,-) hat aber sein Vermögen,wie er selbst in seinem zweiten Testamente von j?28 sagt, zum größtenTheile aus Kirchen- und Kapitulargefällen gesammelt, weshalb er sichverpflichtet fühlte, auch diese Stiftung zu machen, wodurch er aller-dings seiner Familie Alles entzog.

Nach seinem am 2. April j?33 erfolgten ziemlich plötzlichen Todewurde er im Kapitelshause zu Würzburg beigesetzt.'^) Sein Bild be-findet sich im Schlosse Unter-Aufseß.

330. Marin Magdaleua Amalia, f te Tochter Ernst Alexanders(290), lebte vom 28. November j673 bis 30. September j?08, wurdekatholisch. Zhr Gemahl war Zohaun Gottfried kseußlein v. Eussen-

9 lveber a. a. D. und das Nähere Abschnitt IV s.9 Lehenbriof im Archiv zu Aufseß.

9 Salver a. a. G. S. sss.