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Geschichte des uradelichen Aufseß'schen Geschlechtes in Franken
Entstehung
Seite
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Bei der Gütertheilung am (0. Januar (653 zwischen den BriidernSiegmund Dietrich (255), Thristoph Daniel (25s)), Hans IVilhelm (262)und Hans Thristoph v. ?l. (265) wurden sämmtliche vorhandene Aktenverzeichnet, in die Geschlechtsbrieftruhe verwahrt und jedem Drudereine Abschrift der Spezifikation der Akten und Urkunden von (5s)5 bis(653 zugestellt^)

Aus der Stammchronik Jakobs v. A. von (6(6 geht ferner her-vor, daß damals der aus die markgräflichen Lehen zu Truppach undIVadendorf bezügliche Griginal-Lehcnbries im Archiv zu Truxpach sichbefand. Näheres über das Truppacher Archiv ist aus dein am 2chApril (6(2 nach dem Tode kVols Achaz errichteten Inventar im Archivzu Aufseß zu ersehen.

Ts bestanden sonach bis zum Tndc des (7. Jahrhunderts Archivezu Aufseß, Freienfels, kVüstensteiu und Truppach. Diese reduzirtcnsich später, im Lause des (3. Jahrhunderts, nach dem Verkaufe vonIVüstenstein und Truppach, aus die Archive zu Aufseß und Freiensels.Nachdem aber in. Lause dieses Jahrhunderts Freiensels von FriedrichIVilhelm verkauft worden war, wurden die sämmtlichen Archivalieuvon dort nach Aufseß gebracht, wo jetzt das einzige Familienarchivexistirt. Dieses hat Hans Freiherr v. A. (stz(5) nach der nachstehendvon ihm verfaßten Beschreibung geordnet.

Zn dem Familienarchive zu Aufseß sind Urkunden und Aktendurchweg von einander geschieden, und zu crstern alle zum Zweckeeiner Beglaubigung gefertigten Schriften, zu letzteren alle übrigenVerhandlungen und Schriften, soweit sie überhaupt in ein Archiv sicheignen, gezählt, sodaß in dieser Beziehung nur Zwei Klassen vonSchriften angenommen sind. Urkunden und Akten, wozu denn auchdie Abschriften und Txtrakte, je nach ihrem Znhalte, gerechnet sind.")

Die Urkunden sind abermals in zwei Abtheilungen rücksichtlichihrer Aufbewahrung gebracht, nämlich in Pergament- und Papier-urkunden; erstere sind mit ihren IVachssicgeln in die ursprünglichenFormate gefaltet und in starkes Papier eingewickelt; letztere mit Um-schlägen in Folio versehen, jedes einzelne Stück außen mit kurzergenauer Angabe des Betreffs und der Hauptpersonen, sowie mit sort-laufender Nummer, Zeichen des Faches oder der Schublade und mitIVappenstempel versehen. Die Pergamenturkunden sind zu 20 25 Stückin hölzerne, gehörig bezeichnete Schubladen tragbarer Schränke aus-

h S. Spezifikation im Archiv zu Aufseß.

") Von allen Urkunden, welche in fremden Archiven sich befinden, enthältdas Familicnarchiv Abschriften.