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Die Bevölkerung des fränkischen Zura zwischen Bayreuth undBamberg besteht aus Franken (öolicbocepk-rlen, Kleinköpsen) undWenden, Slaven (bracbecepbnlen und Großköpsen). Besonders dieKnochenhäuser in Weischenfels, welche Bänke untersuchte, enthaltenderartige slavische Ueberreste. H
Nach der Statistik von s378 beträgt die Waldfläche dieser Gegendim Verhältniß zu Deutschland s5—20 Prozent, die Wiesenfläche3—B/h Prozent, die Acker- und Gartenfläche 50 - 33 Prozent. Aufeinen (ZZuadrat-Kiloineter kommen 30-60 Ginwohner, 60—70 StückBindvieh, auf sOO Ginwohner kommen 33—67 Stück Bindvieh. Zuden fahren s872-80 starben von sOOO Ginwohnern jahrlich 2^—23,während das Marimum in Deutschland 36 betrug.
2. Ursprung und Name des Aufscljschcn Geschlechts»
Da vor dem ff. Jahrhundert Geschlechtsnamen in Deutschlandüberhaupt nicht existirten, 2) ist es noch keinem Geschlechte des Bradelsmöglich geworden, seinen Ursprung aus früherer Zeit nachzuweisen.Derselbe kann bis zu dieser Zeit nur aus dem Güterbesitz, ans deniWappen oder Siegel und sonstigen Umständen vermuthet werden.
Alle diese Vermuthungen sind jedoch für den Geschichtsschreiberohne Werth, weil sie keine sichere Grundlage haben.
Dahin gehört auch die von Hans v. Ausseß in seiner Geschichtedes Hauses Ausseß (S. 56) ausgeführte Sage, die Biedermann inseiner Stammtafel des Ausseßschen Geschlechtes von s7^3 zuerst bringt,daß ein Heinrich v. Ausseß im Zahre s007 im Gefolge des KaisersHeinrich in Bamberg gewesen sei und in einer Urkunde vorkomme.Sicher aber ist, daß im Zahre ein (Aber bomo Illerolt cle Uk-ws sej)freier Herr Herolt von Ausseß in einer Urkunde des Stifts St. Zakobzu Bamberg (Münchener Archiv) vorkommt, der uoch in zwei weiterenUrkunden von ss23 und ((29 seinen hochadeligen Nachbarn, denHerren v. Schlüsselberg, gleich und den Ministerialen vorangestelltwird.
h S. Ranke, Beiträge zur physischen Anthropologie Bayerns tMZ,Abschn. II. S. HS, und den Aussatz im Archiv für Geschichte und Alterthums-knnde von Bberfranken von t8H2 S. t von volle.
2) Die älteste Urkunde ist wohl die des Grafen v. Henneberg von t»37tsiehe bei Schnltes, Hennebergsche Geschichte I. S. 27).