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Geschichte des uradelichen Aufseß'schen Geschlechtes in Franken
Entstehung
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V
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Da das Aufseßsche Familienarchiv, welches im I, Abschnitte näherbeschrieben ist, von allen Urkunden der fremden Archive Abschriftenenthält, wurde auf die Beigabe von Regesten zur Familiengeschichteverzichtet, zumal die Zahl von mehr als 6LXX) Urkunden einen zu um-fangreichen Regestenband ergeben hätte.

Die Beigabe von Runstbeilagen wurde unterlassen, weil sie derForm eines Buches nicht immer mit Vortheil angepaßt werden könnenund für später eine besondere Herausgabe beabsichtigt ist.

Möge diese Geschichte den lebenden und nachkommenden Ge-schlechtsgenossen zeigen, daß sich ein Geschlecht nur durch Einigkeit,Gottesfurcht, Bethätigung edler Gesinnungen und Sparsamkeit inEhren erhalten kann und hierdurch nicht nur sich, sondern auch demStaate und der Nation zu nützen vermag.

Hat jetzt auch der deutsche Adel wenig oder gar keine Vorrechte,so hat er doch das Glück, einem großen und mächtigen Reiche undVolke anzugehören, und kann, vom Liehenverbande befreit, in wohl-geordnetem Staatswesen, unter wohlwollenden Herrschern leben, denenes hoffentlich gelingen wird, noch recht lange die zerstörenden Be-strebungen unserer Zeit mit starker Hand zu unterdrücken und großepolitische und soziale Stürme, wie sie unser Geschlecht in früherenZeiten mehrmals durchzumachen hatte, für immer von den Heimstättendesselben fernzuhalten.

Berlin, im Dezember s833.

Der Verfasser.