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Der Adel Schwedens (und Finlands) : eine demographische Studie
Entstehung
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verweilt der Gedanke dabei. Man fragt sich unwillkürlich:ist das notwendig? Ist keine Änderung hierin möglich? MitBestimmtheit wissen wir, daß es Umstände gibt, die auch diehistorischen Geschlechter konservieren, so ein Leben auf demLande unter einfachen Verhältnissen, einfache Erziehung undruhige Tätigkeit. Wer aber so lebt, der gehört gewöhnlich nichtzu den Männern, die auf die Geschicke und Gedanken ihrer Zeiteinwirken und deren Geschlechter wir gerne unter uns sähen.Es kommen auch Beispiele von Fürstengeschlechtern vor, die einsehr hohes Alter erreicht haben und fortwährend Zukunftsmöglich-keiten zu haben scheinen, aber in diesen Geschlechtern ist Heiratund Fortpflanzung eine Verpflichtung, die stark dazu beiträgt,sie am Leben zu erhalten. In anderen Fällen scheinen aber inerster Reihe diejenigen, die auf dem Schauplatz der Geschichteund der menschlichen Entwickelung stehen sine missione,wie das Urteil für die Kämpfer in der römischen Arena lautete, dem Untergange geweiht zu sein.