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Der Adel Schwedens (und Finlands) : eine demographische Studie
Entstehung
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Zwanzigstes Kapitel.

Wohnsitz, Beruf und sozialer Niedergang.

Wohnsitz. Die Angaben, die die Quellen betreffs des Auf-enthaltsortes des Adels enthalten, betreffen den faktischenWohnsitz, den Platz, wo der Betreffende wohnt, und wo er seinePostadresse hat, nicht den rechtlichen, den die offizielle Sta-tistik Schwedens aufnimmt. Zuweilen gibt die Quelle gar keinenWohnort, ja nicht einmal einen Anhaltspunkt für eine Schluß-folgerung in dieser Beziehung an. Doch sind die Mängel indieser Hinsicht nicht allzu groß. Die Personen, über welche indiesem Falle Angaben vorliegen, sind 12774 von insgesamt13 105. Unter diesen sind 79 im diplomatischen Dienst und dgl.vorübergehend im Ausland wohnhaft; von dem Reste befindensich 778 in einer niedrigeren Klasse und werden unter dem Textebesonders besprochen. Die übrigen (11 917) verteilen sich auffolgende Weise:

Wohnhaft waren:in Stockholm den übrigen Städten auf dem Lande Sa.

Männl. 1458 1731 2252 5441

Weibl. 1886 2162 2428 6476

Sa. 3344 3^93 4680 1 1917

% 28,06 32,66 39. 2 8 100,0

Diese Ziffern zeugen von einem bedeutenden Übergewicht desStadtaufenthaltes. Während die Stadtbevölkerung im Jahre 1895insgesamt kaum 20°/o des schwedischen Volkes ausmacht, beträgtsie im Adel ungefähr 61 °/o- Dies ist ein großer Unterschied,den der Adel jedoch wahrscheinlich mit der ganzen höherenKlasse teilt. Die Masse der sogen. Gebildeten gehört solchenBerufen an, die naturgemäß meistens in den Städten angehäuftsind. Der Vergleich mit den unter dem Texte angeführtenZahlen für die in die breiten Lager des Volkes zurückgegangenen